Wir freuen uns über neue, saisonale Rezepte!



Aus unserer 'Serie Hülsenfrüchte': Baked Beans


Zutaten: 2 Hände voll Brennessel (für Hunde unzugängliche Plätze sind aufzusuchen), 1 Zwiebel, 1 Karotte, 1 Knoblauchzehe, Salz, Olivenöl, Schafskäse und Jogurt nach Geschmack.

Und so einfach geht das: Zwiebel und Knoblauch in Olivenöl rösten und in ein wenig Wasser dämpfen. Dann kommt die Karotte dazu. Alles etwa 4 Minuten dünsten und dann die kleingeschnitenen Brennessel beigeben. Wasser nach Bedarf dazu geben, damit die Konsistenz an eine Suppe oder Spinat erinnert. Schafskäse od. Jogurt oder beides dazu geben. Et voila - fertig und serviert!
Ich liebe die Suppe (sagt Fanya)!




Aus unserer 'Serie Hülsenfrüchte': Baked Beans


Zutaten: (ca. 4 Personen): 300g Bohnen, 400 ml Tomatensauce, 2 Zwiebeln, 1 Knoblauchzehe, 2 Scheiben Speck oder 100g Räuchertofu (oder keines von beiden), Öl, 1 Lorbeerblatt, etwas Senf(pulver), optional etwas Zucker/Melasse, Salz, Pfeffer.

So geht's: Weiße Bohnen über Nacht in Wasser einweichen und am nächsten Tag im Einweichwasser gar kochen (ca. 40 Minuten - am besten kosten!).
Zwiebeln klein schneiden und in etwas Öl 3 Minuten bei mittlerer Hitze glasig anschwitzen. Speck oder Tofu zugeben und nochmals braten (bis der Speck zu bräunen beginnt). Gehackten Knoblauch kurz mitbraten. Tomatensauce hinzufügen. Bohnen, Einweichwasser, Tomatensauce, Lorbeerblatt und Senf vermengen (Bohnen sollten gut mit Flüssigkeit bedeckt sein!) und in einer ofenfesten Form im Rohr etwa 4 Stunden bei 150 Grad backen, die letzte halbe Stunde davon ohne Deckel.

Immer wieder den Flüssigkeitsstand kontrollieren. Die Baked Beans sollten am Ende der Backzeit eine leicht flüssige Konsistenz haben, etwa wie eine dicke Suppe. Sollten sie zu fest sein, etwas Wasser hinzugeben. Am Schluß nach belieben salzen, pfeffern und süßen.

Kurzvariante: Bohnen etwa 4 Stunden einweichen. Es wird auf gleiche Weise begonnen, jedoch werden Bohnen, Einweichwasser, Tomatensauce (es reichen bei dieser Variante 200 ml), Lorbeerblatt und Senf gemeinsam in einem Druckkochtopf etwa 1 Stunde lang gekocht. In Großbritannien liefern die Bohnen mit gebratenen Champignons und Paradeisern (im Sommer dann), Spiegelei, (Soja)Würstchen und Toast ein nahrhaftes Frückstück. Sie sind aber auch eine leckere Hauptspeise ...




Nudeln mit Stoppelrüben

für 2 Personen


1 klein geschnittene Zwiebel in Olivenöl langsam anbraten, Stoppelrüben (gebürstet und gewaschen) mit der Schale in ½ cm große Würfel schneiden, zu den Zwiebeln geben, 2 gehackte Knoblauchzehen dazu geben und ca. 5 Min. mit braten.
Mit ½ Glas Schlagobers aufgießen, salzen, pfeffern, Schale und Saft einer ½ Zitrone zufügen.
Ca. 8 Safran Fäden fein im Mörser zermahlen und mit etwas warmem Schlagobers verrühren und zugeben (das muss aber nicht sein!); ca. 10 Min. sanft köcheln lassen.

In der Zwischenzeit 250 g Nudeln (Spiralen oder Muscheln) al dente kochen.
Das Gemüse, 1 EL Olivenöl, 2 EL gehackte Petersilie, 1 EL gehackten Schnittknoblauch unter die Nudeln mischen und mit geriebenem Käse (Bergkäse oder Parmesan) bestreuen.

Dazu gibt's Vogerlsalat!





Schalotten-Nockerl

Rezept für ca. 2 Personen (oder für 4 Personen als Beilage)


0,5 kg Schalotten, 250 g Mehl, ½ TL geschmolzene Butter, 2 Eier, ⅛ l Milch, Salz

Schalotten ringelig schneiden, in Salzwasser kurz überbrühen, abgießen, abschrecken und gut abtropfen lassen.
Mehl, geschmolzene Butter, Eier, Milch, Salz und die Schalotten zu einem Nockerlteig verrühren.
Nockerl abstechen und ca. ½ Minute in schwach wallendem Salzwasser kochen und dann abseihen.

Vor dem Anrichten in 2 EL aufgeschäumter Butter oder in Öl schwenken und evtl. mit Salz und Pfeffer nachwürzen.
Schmeckt gut mit Bergkäse oder Parmesan und frischem Babyleaf-Salat!





Rote Rüben Carpaccio (der Sorte „Tonda di Chioggia“) mit Schalotten-Vinaigrette

Für dieses Rezept eignet sich besonders die Rote-Rüben-Sorte 'Tonda di Chioggia' (bei uns im Shop als rot-weiß-rote Rote Rübe zu finden), weil sie mild im Geschmack ist und durch ihre rot-weiß-rot geringelte Musterung schön aussieht.


So geht's: Die roten Rüben waschen und mit Schale in Wasser mit Kümmel und Salz gar kochen. Um den Garpunkt zu testen mit einer Nadel oder einem Messer anstechen. Nach dem Kochen unter fließend kaltem Wasser schälen, solange die Rüben noch heiß sind (Auf diese Weise lässt sich die Rübe am leichtesten schälen). Dann etwas abkühlen lassen.

Vinatgrette: 400 ml Geflügel- oder Gemüsefond, 4 Schalotten, 1 TL Scharfer Senf, 2 EL Balsamico-Essig (ein heller ist optisch besser geeignet), Salz und Pfeffer 100 ml eher geschmacksneutrales Pflanzenöl (z. B. Sonnenblumen- oder Olivenöl), frischer Kren. Die Schalotten fein würfeln und zusammen mit dem Geflügel- oder Gemüsefond auf ca. 1/3 der Flüssigkeit reduzieren. Mit Senf, Balsamico-Essig, Salz und Pfeffer großzügig abschmecken. Das Pflanzenöl zuerst tröpfchenweise, später in einem dünnen Strahl zugeben und unter starkem Rühren mit einem Schneebesen einrühren, sodass eine Emulsion entsteht.

Die roten Rüben in feine Scheiben hobeln, auf einem Teller anrichten, mit der Vinaigrette begießen und durchziehen lassen. Nach Geschmack frischen Kren darüber reiben.





Rote Rüben in Tomaten-Zwiebel-Sauce


3 Zwiebeln fein hacken und in reichlich Olivenöl anschwitzen.
Koriander, Kreuzkümmel und wenig Anis (alles gemahlen) kurz mitrösten.
Ca. 1 kg geschälte und würfelig geschnittene Rote Rüben dazu geben.
Ungefähr 300 ml Totamensauce (am besten selbst gemachte oder die Sauce Biotiger, weil diese nicht so eingedickt ist) untermischen. Ev. ein wenig(!) Wasser zufügen.
Salzen und mindestens 2 Stunden kochen lassen - so lange, bis die Rüben durch sind.

Schweckt supergut süß, besonders Kinder mögen dieses Gericht, und passt zu Reis, Linsen und einem Klacks Schafjoghurt vom Hegi-Hof …





Kürbis-Pizza

Zutaten für 2 Personen


Für den Teig 60 ml Wasser mit 7 g frischer Hefe und 1 Msp. Honig vermengen; 100 g Dinkelvollkornmehl zugeben und zu einem geschmeidigen Teig verkneten; den Teig bei Zimmertemperatur 10 Min. gehen lassen; 1 TL Butter und 1 Prise Salz zugeben und nochmals durchkneten.

Einen in feine Scheiben geschnittenen Lauch, 350 g in kleine Würfel geschnittenen Kürbis, 1 gehackte Knoblauchzehe, evtl. eine ½ gehackte Chilischote in Olivenöl einige Min. anbraten; mit 80 ml Gemüsebrühe oder Wasser und 80 ml Schlagobers angießen und noch einige Min.cremig einkochen; 20 g geriebenen Parmesan, 1 EL gehackten Oregano untermengen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen und in 4 etwa 10 x 10 cm große Quadrate schneiden und auf ein ausgebuttertes Backblech legen; die Kürbismasse darauf verteilen und bei 200° Umluft 10 min. knusprig backen. Dazu past gut ein Salat vom Zuckerhut!





Wildragout


Zutaten: Wildfleisch, Pilze, Rotwein, Sauerrahm, Mehl, Salz, Pfeffer, Öl.

Die Mengen kann jede/r ganz nach eigenem Geschmack variieren.
Als Fleisch eignet sich jedes Wildfleisch, auch gemischt.
Der Wein sollte ein kräftiger Rotwein (z.B. Rösler von Feichtinger) sein.
Die Pilze können frisch oder getrocknet sein, man kann alle möglichen Pilze nehmen, aber es sollten zumindest ein paar Steinpilze dabei sein, weil deren Geschmack den des Wildfleisches gut abrundet.

Fleisch in Würfel schneiden, salzen, pfeffern und in wenig Öl rasch anbraten. Aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen. Im Bratrückstand Mehl anrösten, mit Wein und Wasser ablöschen. Das Fleisch und die Pilze dazugeben, etwas Sauerrahm einrühren und eine halbe Stunde köcheln lassen. Dazu passen Bandnudeln, Spätzle, Erdäpfel, Polenta, …





Süß-sauer eingelegter Kürbis


<1,5 kg Kürbis (Muskat oder Hokkaido), ¾ l Wasser, ¾ l Weinessig, 10-15 Gewürznelken, 2 Zimtstangen, 3 EL Honig, Salz, Zucker, Sonnenblumenöl zum Auffüllen<1,5 kg Kürbis (Muskat oder Hokkaido), ¾ l Wasser, ¾ l Weinessig, 10-15 Gewürznelken, 2 Zimtstangen, 3 EL Honig, Salz, Zucker, Sonnenblumenöl zum Auffüllen
Kürbis vierteln, entkernen, mit der Schale würfeln. Wasser und Essig mit den restlichen Zutaten aufkochen, abschmecken (mit Salz und Zucker) und den Kürbis nicht zu weich kochen.
In Gläser füllen, mit Gewürzsud begießen und bis zum Rand mit Öl auffüllen.
Gläser verschließen, in einer tiefen Wanne, mit Geschirrtuch ausgelegt, auf den Kopf stellen.

Auskühlen lassen, kühl und dunkel lagern. Auf die selbe Weise kann man auch feste Zwetschken einlegen.





Zucchinikuchen

eine Möglichkeit die riesigen Herbstzucchini allen schmackhaft zu machen …)
Quelle: Besser Essen

40 dag Zucchini, 3 Eier, 15 dag Zucker, 0,2l Sonnenblumenöl, 1 TL Zimt, 4 dag Haselnüsse, 1 Packerl Vanillezucker, 15 dag Weizenmehl, 15 dag Vollkornmehl, halbes Packerl Backpulver

Zucchini waschen und fein raspeln, Backrohr auf 170 Grad vorheizen.Eier und Zucker schaumig rühren, Sonnenblumenöl langsam einrühren, Zimt, Haselnüsse und Vanillezucker dazugeben. Zucchini untermischen. Mehl und Backpulver langsam rühren. Teig auf ein ausgelegtes Backblech streichen und im Rohr ca. 45 Minuten backen.

Optional: Mit zerlassener Schoko garnieren, und oder dazu Schlagobers.





Mangoldnockerl


Zutaten für 4 Personen: 15 dag feinst gehackter und blanchierter Mangold, 6 dag Vollkornmehl, 6 dag Vollkorngries, ca. 7 dag Auszugsmehl, 1 Ei, 1 TL Salz, Knoblauch, würziger geriebener Käse, Butter, Salbeiblätter

Zubereitung: Ei, Salz, gepressten Knoblauch unter den Mangold rühren. Mehl einrühren bis der Teig eine feste Konsistenz hat.
Nockerl formen und in Salzwasser kochen bis sie an der Oberfläche schwimmen, dann abseien.
Butter schmelzen bzw. Öl in Pfanne erwärmen und einige Salbeiblätter dazu geben.
Die Nockerl kurz in der Butter oder im Öl schwenken, den Salbei entfernen und die Nockerl mit geriebenem Käse bestreuen.
Sofort mit gemischtem Salat servieren.





Topfen-Ringlotten Kuchen


Zutaten Teig: 25 dag Butter, 15 dag Zucker oder Honig, 1 TL Vanillezucker, 1 Prise Salz, 1 Ei, 50 dag Dinkelmehl, Backpulver.
Zutaten Fülle: 1kg Topfen, 1 Packung Vanillepudding, 1 Ei, 15 dag Zucker, etwas Ziztronenschale und Saft, 1,2 kg entsteinte Ringlotten püriert.

So geht's: Die Zutaten für den Teig vermengen und verbröseln (es wird kein glatter Teig!).
2/3 des bröseligen Teiges in ein Backblech drücken. Die Topfen-Ringlotten-Fülle drauf geben und den restlichen Teig zerbröselt drüber streuen.
Etwa 40 Minuten bei 180 Grad backen.





Ei mit Spargel

(nach „Besser Essen“ von Rudi Anschober)

Zutaten: 0,5&mbsp;kg grüner Spargel, 4 Eier, Rapsöl, Pfeffer, Salz, Kerbel oder Kresse oder Petersilie, 12-monatiger Bergkäse.

So geht's: Spargel 5 Minuten kochen, die 4 Eier nicht ganz hart kochen, sodass der Dotter beim halbierten Ei noch leicht wachsig schwimmt.
Spargel mit Rapsöl, Pfeffer, Salz und Kräutern würzen und die halbierten, leicht gepfefferten Eier darauf verteilen.
Abschließend den geraspelten Bergkäse darauf verteilen (nicht sparen!). Dazu ein Pane Casareggio!?





Buntes Gemüse mit Kräutern


Zutaten: Jungzwiebel, Schnittknoblauch, Liebstöckl, Petersilie (gibt's alles im Kräuterbund von Familie Mogg), Pastinaken, Karotten, Spargel (Mengen je nach Bedarf und Geschmack).

So geht's: Jungzwiebel glasig dünsten und etwas Schnittknoblauch dazu geben. Eine Pastinake und etwa 4 Karotten in keine Stücke schneiden und kurz mit-rösten. Ein halbes Kilos Spargel (Klasse II oder III) in ca. 3 cm lange Stücke scheiden und untermischen. Salzen, ein Stück Liebstöckel dazu geben und das Gemüse weich (Spargel sollte noch leicht knackig sein) dünsten.
Am Schluss fein gehackte Petersilie dazu geben.

Dazu passt Einkornreis, Salat und in Olivenöl mit Schnittknoblauch und Rosmarin gebratene Fischfilets.





Kohlrabisalat


Kohlrabi fein reiben (gehackte Radischen tun es auch), Minzblätter dünn schneiden, beides mit Salz, Pfeffer und Sauerrahm vermengen.

Dazu passen Erdäpfel mit Butter oder Leinöl, und in Olivenöl gebratener und kurz mit etwas Salz (ohne Wasser) geschmorter grüner Spargel (Tipp: Spargel der Klasse III ist schnell durch, weil er dünn ist!).





Helles Wurzelgemüse in Tomatensauce


Zutaten: Sellerie (wichtig!) und Pastinak, Schwarzwurzeln (nach Belieben und Verfügbarkeit) und Peterwurzeln (nach Beliebenund Verfügbarkeit), Schabzigerkleesamen, Knoblauch, Zwiebel, Liebstöckl, 1 Loorberblatt, Tomaten-Polpa (am Besten vom Biotiger, das gelbe ist besonders mild und süß), Oliven-Öl, Salz, optional Ingwer und Chili.

Zwiebel klein schneiden und im Öl glasig rösten. Die geschälte Knoblauchzehe dazu geben und kurz mitrösten. Schabzigerkleesamen (max. 1 TL) auch mitrösten.
Das geschälte und würfelig geschnittene Wurzel-Gemüse dazu geben und ebenfalls mitrösten.
Kümmel, Liebstöckl und Salz hinzufügen; mit Tomaten-Polpa und wenig Wasser aufgießen. Loorberblatt dazu geben und weich dünsten.
Man kann auch ein Stück Ingwer und Chili mitkochen.

Die Sauce wird sehr mild und sämig.





Bärlauchsuppe frisch zitronig

von Markus Schachinger


Eine mittelgroße Zwiebel klein schneiden und in einem EL Butter und 2 EL Olivenöl anlassen, 2 Zehen Knoblauch zerdrücken, das Weiße einer Lauchstange kleinschneiden und mit dem Zwiebel anschwitzen. Mit ca. 2 l Wasser aufgießen mit Suppewürze und 5 kleingeschnittenen Erdäpfeln weich kochen.
Gegen Ende der Garzeit das kleingeschnittene Grün der Lauchstange und 2 EL Kapern dazugeben, fertigkochen. Schale von einer Zitrone abreiben, gemeinsam mit gemahlenem Koriander, Pfeffer und 2 Handvoll kleingeschnittene Bärlauchblätter der Suppe zugeben.
Mixen und abschmecken.

Mit getoastetem Brot und/oder Käse servieren.





Rote-Rüben-Kren


Danach mit Creme fraiche (oder Sauerrahm) und etwas Dijonsenf zu einer cremigen Masse verühren und mit frisch gerissenem Kren, Essig, Salz, Pfeffer und etwas Orangenschale abschmecken!
Mit knusprigem Toast und ev. grünen Blattsalaten servieren.





Pastinaken-Toast


Zutaten für 4 Personen: ca. 250 g Pastinaken, 1 Knoblauchzehe, Salz, Pfeffer, 3 EL Butter, 4-6 Scheiben dunkles Bauernbrot, 50 g Bergkäse, etwas Muskatnuss.

Pastinaken schälen, würfelig schneiden und in etwas Salzwasser sehr weich garen. Knoblauch schälen und mit der Knoblauchpresse zerdrücken. Die weichen Pastinaken mit der Gabel zerdrücken und den Knoblauch unterrühren.
Alles abkühlen lassen.

Das Backrohr auf ca. 180°C vorheizen. Das Brot leicht antoasten und anschließend mit der Pastinakencreme dick bestreichen. Den Käse darüber reiben. Die Brote dann etwas pfeffern und mit frisch geriebener Muskatnuss würzen.
Anschließend die Brote im vorgeheizten Backrohr ca. 10 Minuten bei 180°C überbacken, bis der Käse schmilzt.

Dazu frischen Vogerl- oder Babyleafsalat mit Radieschen servieren!





Unterinntaler Krautgröstl


Zutaten für 2-3 Personen: ¼ - ½ kg Kartoffel, ¼ kg Kraut, 1 - 2 Zwiebeln, Salz, Kümmel gemahlen, Muskatnuß gerieben, Butter.

Kartoffel kochen, schälen und in Scheiben schneiden.
Zwiebel und Kraut fein schneiden. Butter in großer Pfanne erhitzen, die Zwiebel goldgelb braten, das Kraut mitrösten und mit einem Schuss Wasser aufgießen, mit Kümmel und etwas Muskat würzen, zugedeckt dünsten bis es weich ist.
Abdecken und die Flüssigkeit verdampfen lassen, Kartoffel darunter mischen, salzen und mit einem Stück Butter verfeinern, mit grünem Salat servieren.





Kartoffelsterz

(aus Lisa Pflegers „Vegan, regional, saisonal“)

Zutaten: 3 Tassen mehlige, gekochte und zerstampfte Erdäpfeln, 1 Tasse Mehl, 0,5TL Salz, etwas Öl zum Braten, frische Kräuter (Kresse!) gehackt.

Die Erdäpfel müssen noch heiß zerstampft werden.
Wenn sie ein wenig abgekühlt sind, kann man mit dem Teig-Machen beginnen. Mehl und Salz zu den Erdäpfeln geben und einen Teig kneten (etwa wie Brotteig, aber etwas klebriger). Je nach Wassergehalt braucht man mehr oder weniger Mehl.
Öl in einer Pfanne erhitzen und den Teig bröckchenweise ins heiße Öl zupfen und goldbraun und knusprig braten.
Zum Schluß mit Kresse oder anderen Kräutern bestreuen und mit frischen Salat (etwa Mischung aus Winterportukal, Vogerlsalat und Karotten) servieren.





Sellerie-Lauch-Gemüse

Zutaten: Ein bis zwei Stangen Lauch, eine große Sellerieknolle, Salz, Pfeffer, ev. Kapern, Olivenöl.

So wird's gemacht: Lauch in Scheiben 2cm dicke Schneiden und im Olivenöl anschwitzen. Den Sellerie schälen, in größere Würfel schneiden und ein wenig mitrösten. Salzen (Rosmarinsalz ist besonders gut). Einen Schuß Wasser dazu geben und weich dünsten. Eventuell einen Esslöffel Kapern darunter mischen - servieren.
Passt gut zu Buttererdäpfeln und poschiertem Ei!





Ofengemüse

(ein Rezept von Elisabeth - Mitglied der CSA Mogg)


Zutaten: Gut geeignet sind Wurzelgemüse wie Karotten, gelbe Rüben, rote Rüben, Pastinaken, Sellerie, Zwiebeln, Kartoffeln, Schwarzwurzeln, Topinambur, sowie Kürbis, Öl, Salz, Koreander, Ingwer, Chili,
ev. Dörrfrüchte und Frischkäse.

So wird's gemacht: Wo es nötig ist, schälen, den Rest waschen und bürsten. Gemüseauswahl nach Verfügbarkeit und Vorliebe in große Stücke schneiden und in eine Schüssel geben. Knoblauchzehen vierteln, ein großzügiges Stück Ingwerwurzel nicht zu fein hacken und zum Gemüse gesellen. Jetzt einen guten Schuss Olivenöl, Salz, gestoßene oder grob gemahlene Koriandersamen (nicht zu knapp) und gemahlene Chilischote zufügen und umrühren.
Die Mischung in eine niedrige Auflaufform, bei größerer Menge in ein tiefes Blech füllen und bei gemütlichen 160°C Heißluft vor sich hin schmoren lassen.

Variation: Dörrzwetschken, oder (getrocknete) halbierte, entkernte Hagebutten untermischen, oder wenn das Gemüse halbgar ist, Walnusskerne darüber streuen.
(Dörrfrüchte trocknen an der Oberfläche aus, untergehoben nehmen sie Gemüsesaft auf und verleihen der Chilischärfe ein apartes Gegengewicht).

Besonders gut schmeckt das Gericht, wenn man kurz vor dem Ende der Garzeit etwas Frischkäse (von Familie Taschl oder Poccocino von Familie Neu) darüber streut!





Erdäpfel-Käse-Puffer


250 g Erdäpfel vom Vortag (idealerweise mehlige); 50 g Schafkäse gewürfelt, 150 g Bergkäse gerieben, 1 zerdrückte Knoblauchzehe, 80 g Dinkelmehl, 1 Ei, gehackte Kräuter, Salz, Pfeffer, Muskat.

Erdäpfel pressen oder zerdrücken, mit anderen Zutaten vermengen, Laibchen formen und in Sonnenblumenöl herausbraten.





Grünkohl-Chips


250 g Grünkohl, 3 EL Oliven- oder Sonnenblumenöl, ein halber EL Salz (auch Kräutersalz ist möglich), optional: Sesammus (Tahin), Mandelmus oder Erdnussmus, Chili und Paprikapulver oder fein verriebene Kräuter.

Grünkohl waschen und trocken tupfen, die Blätter von Strunk entfernen.
In einer Schüssel den Kohl mit Salz und Öl vermengen. Oder in einer Schüssel eine Marinade aus Öl, Salz, Gewürzen und Sesam-, Mandel- oder Erdnussmus anrühren und den Kohl darin schwenken.
Kohl auf einem Backblech (manche verwenden gerne ein Backpapier) verteilen und auf der mittleren Schiene bei 130 Grad ca. 40 Minuten trocknen lassen. Die Ofentür während des Trocken-Vorgangs mehrmals kurz öffnen, damit “Wasserdampf” entweichen kann.
Gegen Ende der Garzeit die Knusprigkeit wiederholt testen. Der Kohl soll sich hauchdünn und knusprig „anschmecken“.
Als Snack, zu Salaten, als kleines Extra zum Hauptgericht genießen.





Sellerie-Apfel Salat

Zutaten für 2 Personen:

200 g Sellerie, 1 gr. Apfel, 100 g Karotten, Saft einer Zitrone, 25 g Walnüsse, 125 g Joghurt, Salz, Pfeffer, Honig

Knollensellerie, Apfel und Karotten schälen, grob reiben und mit dem Zitronensaft beträufeln. Alles gut vermischen.
Die Walnusskerne grob hacken und zum Salat geben. Aus Joghurt, Honig, Salz und Pfeffer ein Dressing herstellen und über den Salat geben.
Alles gut miteinander verrühren und mindestens 1 Stunde durchziehen lassen.





Fischstäbchen im Backrohr

(die gesunde Variante)


Zutaten: ca. 400 g Fischfilet, Dinkelbrösel, 1 TL Sesamsamen, 2 TL getrocknete Kräuter, 1 kleine Zitrone, 1 Ei, 3 EL Mehl, etwas Sonnenblumenöl, Salz, Pfeffer.

Die Schale der Zitrone abreiben, in einer Schüssel mit Bröseln, Kräutern und Sesamsamen vermischen. In einer zweiten Schale das Ei verquirrln, in einer dritten Schale das Mehl, mit ein bißchen schwarzem Pfeffer vermischen.

Den Ofen auf 200°C vorheizen. Die Fischfilets (mit einer Schere) in 2 cm breite Streifen schneiden, salzen, mit Zitronensaft betreufeln und in Mehl, Ei und Bröselmischung herauspanieren.

Ein Blech mit Sonnenblumenöl einfetten, die Fischstücke auslegen und mit Sonnenblumenöl betreufeln.
Goldgelb backen - ev. dazwischen einmal wenden.





Lauwarme Topinambursuppe mit Muskat

(„Bekannte und vergessene Gemüse” von Wolf-Dieter Storl)

Zutaten: 400 g Topinambur (ersatzweise Erdäpfel), unter fließendem Wasser gebürstet und fein geschnitten, 50 g Lauch, gewürfelt, 50 g Kürbis, gewürfelt, 800 ml Gemüsebouillon (es geht auch Wasser mit der Suppenwürze der Barmherzigen Schwestern), Muskatnuss, 30 g braune Linsen gemahlen, 50 g Frischkäse, 1 EL Hanföl, Schnittlauch, fein geschnitten, Kräutersalz, Pfeffer.

Topinambur, Lauch und Kürbis in der Gemüsebrühe weich kochen, mit Muskatnuss würzen. Pürieren und mit dem Linsenmehl binden, nochmals aufkochen. Mit Kräutersalz und Pfeffer abschmecken udn Frischkäse darunter ziehen.
Mit dem Hanföl beträufeln und mit Schnittlauch bestreut lauwarm servieren.





Pastinaken-Lauch Suppe mit Zitrone


Zutaten: 25 g Butter, 450 g Pastinaken (geschält und gewürfelt), 3 Lauch (gut gewaschen und geschnitten), 1 Liter Gemüsebrühe, Schale und Saft einer halben Zitrone, 1 Lorbeerblatt, 150 ml Schlagobers, Salz.

Butter anlaufen lassen und Pastinaken und Lauch darin 5 Minuten dünsten, ohne zu bräunen. Gemüsebrühe, abgeriebene Zitronenschale und Lorbeerblatt hinzufügen und ca. 15 Minuten kochen lassen, bis das Gemüse weich ist. Etwas abkühlen lassen, Lorbeerblatt entfernen, Zitronensaft dazufügen und fein pürrieren. Schlagobers unterrühren und sanft wieder auf Eßtemperatur erwärmen.





Zwiebelrostbraten à la Sabine


Zutaten: Rostbraten, Zwiebeln (Mengen nach eigener Einschätzung), Suppe, Mehl, Salz, Pfeffer, Öl, Butter.

Rostbraten in sehr dünne Scheiben schneiden, die Ränder etwas einschneiden, beidseitig salzen und pfeffern und mit einer Seite in Mehl tunken.
Die Fleischstücke nacheinander mit der bemehlten Seite nach unten in heißem Öl kurz anbraten, einmal wenden und danach in einer Schüssel im Herd warmhalten.
Butter im Bratrückstand zerlassen und die klein geschnittenen Zwiebeln darin anrösten, mit Wasser oder Suppe aufgießen, kurz aufkochen lassen, die Fleischstücke in die Sauce geben, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Dazu passen Bratkartoffeln oder Reis.
Wer will, kann auch noch geröstete Zwiebelringe dazu reichen.





Brokkoli und Pak Choi im Wok


Zutaten: 400 g Pak Choi, 400 g Brokkoli, 10 g frische Ingwerwurzeln, 30 g Schalotten, 1 Knoblauchzehe, 80 g Lauch, 1 Scharfe Paprikaschote oder etwas Habanero-Paste, 4 EL Öl, ½ TL Salz, frisch gemalener Pfeffer.
Für die Würzsauce: 100 ml Gemüsefond, 3 EL süßer Wein, 4 EL Sojasauce, abgeriebene Schale und Saft einer Biolimette oder -zitrone, ½ TL Speiselstärke, 1 TL Kräuter (ev. Koriandergrün).

Zubereitung: Pak Choi waschen und quer in 1,5 cm breite Streifen schneiden. Brokkoli in kleine Röschen teilen, den Stiel schälen und in Stifte schneiden.Ingwer, Schalotten und Knoblauch fein hacken, Lauch putzen und in feine Ringe schneiden, Chillischoten vom Stiel und den Samen befreien und in feine Ringe schneiden.
Für die Würzsauce alle Zutaten verquirrlen.
Das Öl im Wok erhitzen, Ingwer, Zwiebel und Knoblauch darin unter ständigem Rühren anschwitzen. Den Brokkoli 5 Minuten unter Rühren mitbraten, Lauch dazu, nach 2 Minuten Pak Choi und Paprikaringerl daz und nocheinmal 3 Minuten braten. Sauce zugeben und einmal aufkochen lassen, salzen, pfeffern.
Dazu paßt Reis!





Gemüselaibchen mit Joghurt-Dip

Zutaten für 2 Portionen


100 g Kartoffeln, 50 g Karfiol, 50 g Broccoli, 50 g Karotten, 50 g Lauch, 20 g Vollkornmehl, 1 Ei, Salz, Pfeffer, Kräute, 2 EL Rapsöl;
für den Joghurt-Dip: 250 g Joghurt, Schnittlauch, 2 Essiggurkerl, 1 TL Senf, etwas Zitronensaft, Salz, Pfeffer.


Kartoffeln in Salzwasser kochen, schälen und durch eine Kartoffelpresse drücken. Gemüse waschen. Karfiol und Broccoli in kleine Röschen teilen und in etwas Wasser 1 bis 2 Minuten dünsten. Karotten fein raspeln und Lauch in sehr dünne Streifen schneiden.
Kartoffeln mit Gemüse vermengen, Vollkornmehl und Ei hinzufügen, mit Salz, Pfeffer und Kräutern würzen, gut durchmischen und vier Laibchen formen.
Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und Laibchen bei mittlerer Hitze auf beiden Seiten ca. fünf Minuten braten.

Für den Dip Joghurt mit fein geschnittenem Schnittlauch und klein geschnittenen Essiggurkerl vermischen, Senf und Zitronensaft hinzufügen, mit Salz und Pfeffer würzen.

Tipp: Gemüselaibchen können auch im Backofen auf Backpapier bei 160°C ca. 20 Minuten gebacken werden. Als Beilage kann verschiedenes Gemüse serviert werden.





Kürbis mit Nuss-Bergkäse Kruste

Wenig Aufwand - unglaublich lecker!


Kürbis (aber auch Wurzelgemüse, Erdäpfel, …) in Scheiben schneiden und im Rohr auf befettetem Blech durchbraten. Nach Bedarf würzen.
Bergkäse grob reiben, Nüsse mörsern oder grob hacken und mit dem Bergkäse vermischen. Die Mischung wird auf dem bereits durchgebratenen Gemüse verteilt und kommt nocheinmal ins Rohr bis der Käse geschmolzen und leicht gebräunt ist.





Grießschmarrn

ein einfaches und schnelles Gericht, das ein wenig in Vergessenheit geraten ist


Zutaten für ca. 2 Personen: 200 g (Dinkel) Gries, 50 g Butter, ½ l Milch
optional: Zimt, Rosinen, Honig

Grieß in Butter rösten, mit kalter Milch aufgießen und aufkochen lassen. Salz und Rosinen einrühren. In eine mit Butter gefettete Pfanne einfüllen, im Rohr bei ca. 200° ½ Stunde ausdünsten lassen, manchmal etwas auflockern.
Eventuell vor den Auftragen mit Zimt bestreuen und mit etwas Honig nachsüßen (die Milch bringt ohnehin schon Süße mit sich).

Dazu passt frisches Apfelmus, Apfelkompott oder auch ein Zwetschkenröster.
Gut für die nass-kalten Tage!





Hirselaibchen

(Rezept aus „Vollwertküche für Genießer”, v. Leitzmann, Million)


Zutaten für ca. 3 Personen: 125 g Hirse, ¼l Gemüsesuppe, 1 Knoblauchzehe, 1 Zwiebel, 1 Karotte, 1 Lorbeerblatt, Salz, Pfeffer, 2 Eier, Majoran, Dille

Knoblauch, Zwiebel, Karotte klein schneiden und in einem Topf mit Butter oder Öl anschwitzen.
Die gewaschene Hirse dazugeben und kurz mitbraten, mit Gemüsebrühe aufgießen, Lorbeerblatt, Salz und Pfeffer dazu und aufkochen. 5 bis 10 Min kochen lassen, abdrehen und 20 min quellen lassen.
Hirsebrei abkühlen lassen, die Eier und den Majoran dazumischen.

Dazu passt eine Sauerrahm-Kräuter/Knoblauchsauce oder Tsatsiki.





Osso Buco vom Lamm

(ein Rezept von Susanne Brachmann)


Die Lamm-Schlögelscheiben (Osso Buco) mit Rosmarin, Thymian, reichlich Knoblauch und etwas Pfeffer würzen (erst nach dem Anbraten salzen) und in Olivenöl beidseitig scharf anbraten. Dann aus der Pfanne in einen anderen Bratentopf geben und im Rohr bei ca 170°C fertig garen (ca. 60 Minuten). Den Bratensaft mit etwas Wasser oder Suppe ablöschen und mit kalter Butter montieren. Dann das Fleisch etwas salzen und in den Saft zurücklegen.
Dazu passen Salat, Butter-Fisolen (Fisolen in wenig Wasser mit etwas Salz und Bohnenkraut weich dünsten, Butter dazu geben) und Bratkartoffel (Ditta-Erdäpfel waschen, vierteln, salzen, mit Olivenöl beträufeln und mit Rosmarin bestreuen, gut durchmischen und gemeinsam mit dem Fleisch - aber in einer extra Pfanne - etwa 40 Minuten braten).





Vanillepalatschinken mit Karamelkürbis

(aus die Umweltberatung: Aufgedeckt)

200 g Kürbisfleisch, 30 g Vollmehl, 1 Ei, Salz, Zucker, 80 ml Milch, 10 g Zucker, 1 EL Sonnenblumenöl, 1 Zimtstange, 1 Nelke, 1 Vanilleschote, etwas Congnac

Kürbisfleisch in kleine Würfel schneiden, Mehl, Ei, Milch und Salz versprudeln und stehen lassen. Sollte der Teig zu dick sein, etwas Milch dazugeben.
Öl in einer beschichteten flachen Pfanne erhitzen und den Teig dünn hineinlaufen lassen, nacheinander 2 Palatschinken herausbacken.

In einer beschichteten Pfanne 10 g Zucker goldbraun karamelisieren. Zimtstange, Nelke und Kürbis zum Karamell hinzugeben und gut verrühren. Mit etwas Congnac aufgießen und weich dünsten. Abkühlen lassen.

Palatschinken auf 2 Teller legen. Vanilleschoten der Länge nach aufschneiden und das Vanillemark herauskratzen. Etwa die Hälfte mit Staubzucker vermischen. Das restliche Vanillemark in das abgekühlte Kompott einrühren. Zimtstange und Nelke aus dem Kompott nehmen. Das abgekühlte Kompott auf den Palatschinken verteilen, diese umschlagen und Vanillestaubzucker darüber streuen.





Grüne Paradeiser Chutney

(ein Rezept von kochbar.de)


1 kg grüne Tomaten, 150 g Zwiebeln, 1 TL Salz, 1 Apfel, 1 Birne, 2 Peperoni, 2 Knoblauchzehen, 1 Paprikaschote frisch, 0,25 Liter Weißwein, 5 EL Balsamico, 1 EL Ingwer frisch, 1 EL Senfkörner, 2 EL Olivenöl, 150 g Zucker, 1 TL Thymian frisch gehackt, 1 TL Rosmarin frisch, 1 TL Wacholderbeeren, 1 TL Pfeffer aus der Mühle, 100 g Rosinen, 3 Datteln.

Tomaten waschen und in Scheiben schneiden. Zwiebeln schälen und in dünne Ringe schneiden. Alles mit Salz gut vermischen und mindestens 24 Stunden stehen lassen.
Die ausgetretene Flüssigkeit weggießen, mit etwas Wasser in einen Topf geben und langsam köcheln lassen. Apfel und Birne schälen und entkernen, kleingeschnitten zu der Tomaten-Zwiebelmischung geben.
Peperoni und Knoblauch kleingehackt zugeben. Paprikaschote entkernen und kleingeschnitten reingeben. Weißwein und Balsamico zugeben und langsam weiter köcheln lassen.
Ingwer frisch reiben und zusammen mit den Senfkörnern zugeben. Olivenöl und Zucker reingeben. Die Gartenkräuter kleingehackt dazugeben und weiter köcheln lassen - insgesamt ca. 60-90 Minuten. Pfeffer nicht vergessen und Rosinen oder Datteln hinzugeben.
Nach Wunsch pürieren und nochmals 5-10 Minuten weiter köcheln lassen. Heiß in Schraubgläser füllen.
Schmeckt auch aufs Brot gut!





Rumänischer Auberginensalat „Vinete“

(ein Rezept von „Das große Biogarten Buch“)


2 Auberginen, Sonnenblumenöl, Salz, Pfeffer, Essig oder Zitronensaft, 1 fein gehackte Zwiebel.

Die Auberginen im Backofen oder am Grill garen bis die Schale etwas angebrannt ist. Kurz in kaltes Wasser tauchen und die verbrannte Schale entfernen. Das Innere noch heiß mit dem Holzlöffel oder Holzmesser (kein Metallmesser!) hacken. In die Masse mit dem Mixer 3 EL Sonnenblumenöl einrühren.
Nach Geschmack Salz, Pfeffer, Essig oder Zitronensaft und fein gehackte Zwiebel zugegeben.

Am besten als Vorspeise mit frischen Tomaten, schwarzen Oliven und Brot genießen!





Zucchinikuchen

ein Rezept von Besser Essen


40 dag Zucchini, 3 Eier, 15 dag Zucker, 0,2 l Sonnenblumenöl, 1 TL Zimt, 4 dag Haselnüsse, 1 Packerl Vanillezucker, 15 dag Weizenmehl, 15 dag Vollkornmehl, halbes Packerl Backpulver.

Zucchini waschen und fein raspeln, Backrohr auf 170 Grad vorheizen.
Eier und Zucker schaumig rühren, Sonnenblumenöl langsam einrühren, Zimt, Haselnüsse und Vanillezucker dazugeben. Zucchini untermischen. Mehl und Backpulver langsam rühren.
Teig auf ein ausgelegtes Backblech streichen und im Rohr ca. 45 Minuten backen.

Optional: Mit zerlassener Schoko garnieren. Dazu Schlagobers.





Ziegengervaisknöderl und Fisolensalat

(von Markus Schachinger)


250 g Ziegengervais, 2 Dotter, 40 g Brösel, 40 g Mehl, Salz, Pfeffer, Muskat, ev. Zitronenabrieb
alles zu einem Teig verkneten und kurz rasten lassen. Knöderl formen, kühlen und im siedendem Salzwasser einmal aufkochen und gar ziehen lassen.
Nach Lust und Laune können die fertigen Knödel in Brösel, gehackten Kernen, Nüssen und Saaten wälzen.

250 g Fisolen in reichlich Salzwasser knackig - aber nicht quietschig - kochen und kalt abschrecken.
2 Paradeiser in Stücke, eine kleine Zwiebel in feine Streifen schneiden, nach Geschmack Minzblätter abzupfen, alles vermischen.
Ein halber EL Dijonsenf mit Salz, etwas Zucker, Pfeffer und 3 EL Balsamicoessig verrühren und Olivenöl einrühren, damit eine Emulsion entsteht.
Mit diesem Dressing den Salat marinieren, und zu den Knöderln anrichten.





Linsen und Oliven Patê mit gegrilltem Fenchel


150 g Linsen einweichen, weichkochen, abseihen, abkühlen.
Mit 100 g Oliven, 2 Knoblauchzehen, Zitronensaft, Salz und Pfeffer zu einer Paste pürrieren.
4 Fenchelknollen ev. mit einem feinen Schälmesser von äußeren härteren Fasern befreien, putzen und in Viertel oder Scheiben schneiden. Mit Olivenöl bestreichen und unter einem heißen Grill (oder dem Lagerfeuer) grillen, bis sie weich und gebräunt sind.
Mit Zitronenscheiben servieren!
Gutes Gericht fürs Lagerfeuer, wenn die Patê vorbereitet ist!





Emmerreis-Salat mit Paradeiser-Gurken Salsa

(ein Rezept der Umweltberatung)


4 Paradeiser, 1 Zwiebel und ½ Gurke in kleine Würfel schneiden.
Aus Olivenöl, Essig, Salz, Pfeffer und Kräutern eine Dressing bereiten.
Alles gut vermischen und durchziehen lassen.
160 g Emmerreis kochen, kurz abkühlen lassen, noch warm mit 50 g frischem Salat (Frühlingszwiebeln, Rucola) und der Paradeiser-Gurken-Salsa vermischen.
40 g Feta Käse würfeln und über den Salat geben.
Paßt gut fürs Picknick und zu jedem Sommerfest!





Warmer Karottensalat

(nach Lisa Pfleger; vegan, regional, saisonal)


8 Karotten, 2 Zwiebeln, etwas Öl, 1 Handvoll Sonnenblumenkerne, Senfdressing

Die Karotten in fingerdicke, 5 cm lange Stücke schneiden und in einem Siebeinsatz dämpfen bis sie bissfest sind.
Inzwischen Zwiebeln in Streifen schneiden und im heißen Öl in der Pfanne anbraten. Die Sonnenblumenkerne in einer trockenen Pfanne rösten.

Dressing: 2 EL Apfelessig, 4 EL Hanf- oder Distenöl, etwas Senf und Salz verquirlen.
Das Dressing mit den noch warmen Zutaten in einer Salatschüssel vermengen.
Dazu passt wunderbar frisches Brot mit Butter.





Kleine Rote Rüben gebacken


Die Blätter von ca. 500 g Baby Rote Rüben (die ganz kleinen eigenen sich am besten und sich auch schneller gar) etwa 5 cm über der Rübe abscheiden, vorsichtig waschen (besonders beim Stielansansatz) um nicht die Schale zu verletzten, Wurzelschwänzchen dran lassen. Mit Olivenöl einreiben, locker in Folie einschlagen und bei 200°C im Ofen ca. 1 Stunde backen, bis sie beim Anstechen weich sind. In den letzen Minuten kann man sie abdecken, dann werden sie knuspriger. Die Schale kann (muß aber nicht) heruntergerieben werden.

200 g Frischkäse oder Joghurt mit geriebenem Kren, Salz und gehackten Korianderblättern vermischen und als Dip dazureichen.
Dazu passen Ofenkartoffel (in der Mitte der Backzeit in den Ofen dazu) und Salat.





Eis

(nach Ingrid Weber)


600 g Obst der Saison (Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren, u.a.), 250 g Schlagobers, Honig nach Geschmack, ev. Zitronensaft.

Obst pürieren, steifgeschlagenen Schlagobers und Honig unterheben.
Tipp: Mischen Sie einige Löffel frisch vermahlenes Getreide in die Fruchtzubereitung, das bindet Flüssigkeit und durch das Vollgetreide ist der Vit.B-Bedarf gedeckt.
Ebenso können Vanille-Eis (mit Naturvanille), Schokoeis (mit Biokakao) oder Nußeis (mit Haselnußmus) zubereitet werden. Der Experimentierlust sind keine Grenzen gesetzt!
Wenn man das Eis im Prozess des Gefrierens immer wieder mal durchrührt, wird es cremiger.





Brennessel Frittata

vom Kochkollektiv - freitags beim Brunch zu verkosten!


4 festkochende Erdäpfel mit Schale kochen. 1 Zwiebel grob schneiden, in Öl anschwitzen und weich dünsten, 1 gehackte Knoblauchzehe beifügen.
Geschälte Erdäpfel in mittelgroße Stücke schneiden, zu den Zwiebeln geben, ein wenig mitrösten und zerdrücken. 1-2 Hand voll Brennessel grob hacken und mitdünsten.
In einer Schüssel 6 Eier, ein Achterl Schlagobers, ca. 70 g geriebener Parmesan mit etwas Salz und Pfeffer verquirlen. Das Ei-Schlagobers-Parmesan Gemisch über die Erdäpfel-Brenesselmasse gießen und locker mit der Gabel unterheben.
In einer Pfanne Öl erhitzen, die Masse hineingeben, nochmals gut durchrühren.
Die Fritata im Ofen bei 170°C etwa 12 min backen - bis sie goldbraun ist.





Marinierte Erdbeeren


ca. 0,2 kg Erdbeeren, etwas Zucker oder Honig (nach Geschmack) pürieren, Zitronensaft dazu geben, ein Stück Ingwer (Menge nach Belieben) reiben und auspressen, den Ingwersaft zum Erdbeerpüree geben.
ca. 0,5 kg Erdbeeren mit der Erdbeer-Ingwercreme marinieren.
Mit Zitronen-Basilikum Eis und etwas Schlagobers servieren.





Hollunderblütensaft

(zugesendet von Ene Königswieser)


4 Liter kaltes Wasser, Saft von 1 Zitrone ( ca. 20 ml), 200 g Honig, 4-5 Hollerblütendolden (ich habe mehr gehabt), 10 Tropfen ätherisches Öl: rote Mandarine.

In ein großes Gefäß den Honig, Zitronensaft und Mandarinenöl geben, mit Wasser auffüllen und mit dem Schneebesen verquirlen bis sich der Honig und das Öl gut vermischt haben. Die Dolden einlegen, und 2-3 Stunden ziehen lassen. Absieben, kühl stellen, genießen.
(aus dem Buch: Süße Träume von A. Eideloth und K. Müller)





Spargel Eintopf

ein Rezept von Hannie Krieger


Reichlich Olivenöl und Butter in einer Pfanne zergehen lassen, ganze oder zerdrückte Knoblauchzehen dazu. 0,5 kg (oder mehr) Spargel in 3 cm lange Stücke schneiden, dazugeben, salzen und in der Öl-Buttermischung ca. 15 Minuten im eigenen Saft schmoren.
Einige Paradeiser oder etwas Polpa dazugeben und nocheinmal 2-3 Minuten durchziehen lassen. Mit Pfeffer und Basilikum würzen. Mit Brot servieren.





Karotten-Kümmel Suppe


1 EL Öl in einer Pfanne erhitzen, eine kleingeschnittenene Zwiebel darin anlaufen lassen, aber nicht bräunen. 1 großen Erapfel in Würfel geschnitten dazugeben und noch 5 Minuten dünsten. Dann 0,5 kg geschnittene Karotten, 2-3 Streifen Zitronenschale, 1 TL Kümmel dazugeben und mit 1,2 l Gemüsebrühe aufgießen. 30 Minuten kochen, bis die Karotten weich sind.
Die Suppe im Mixer pürieren, mit Salz und Pfeffer würzen und vor dem Servieren noch einmal erwärmen.
Garniert mit einem Kleks Frischkäse, Joghurt oder Creme fraiche, Pfeffer und Petersilienblättern servieren.





Mixed Greens-Küchlein mit Thymiansauce

Rezept vom Gärtnerhof Ochsenherz, für 2 Personen


Für die Thymiansauce 1 Becher Joghurt mit etwas klein gehacktem Jungzwiebel, 1 EL Öl (z.B. Hanföl), 2 EL gehacktem Thymian, Saft ½ Zitrone, Salz, ½ TL Dijonsenf vermischen.
Für die Küchlein ca. 180 g Mixed Green (frische Blätter von Kohlrabi oder Radieschen, Salate …) über Wasserdampf ca. 8 Min. blanchieren, etwas abkühlen lassen und die Flüssigkeit gut mit den Händen ausdrücken, grob hacken.
Ein Stück Jungknoblauch in feine Ringe schneiden und in Öl (z.B. Sonnenblumen-, Oliven oder Traubenkernöl) langsam anbraten; 2 EL Sonenblumenkerne mitrösten; zum Mixed Green geben.
Weiters 2 gehäufte EL geriebenen Pecorino oder Parmesan, 1 Ei, ca. 4 gehäufte EL Semmelbrösel, Salz, Pfeffer untermischen und gut durchkneten, aus der Masse ca. 6 fleischlaberlgroße Küchlein formen und in der Pfanne in Öl auf jeder Seite ca. 4 min langsam goldbraun braten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.





Spargelquiche


Topfenteig (250 g Topfen, 150 g Butter, 200 - 250 g Mehl, Salz) verkneten und im Kühlschrank rasten lassen. 500 g grünen Spargel Klasse III (geht natürlich auch II) kurz in Salzwasser blanchieren. Form mit Teig auslegen, Rand stehen lassen, mit Spargel belegen.
3 Eier versprudeln, mit einem Joghurt, 150 g geriebenem Käse, Salz und Pfeffer verrühren und über den Spargel gießen. Im Rohr bei 180°C backen.
Blattsalat passt gut dazu und sie schmeckt auch kalt beim Picknick sehr lecker!





Kidney Bohnen Laibchen

nach Attila

Zutaten für 8 Laibchen: 1,5 rote Zwiebeln (ca. 100 g), 1 Knolblauchzehe, 240 g gekochte Kidneybohnen (ca. 150 g im getrocknetem Zustand), 2 EL Haferflocken, 25 g Pinienkerne oder Sonnenblumenkerne (oder andere Nüsse/Saaten), 2 El feingehackte Petersilie, ein halber TL Salz, schwarzer Pfeffer frisch gemahlen, 2 El gehackter Basilikum, ein halber TL Johannisbrotkernmehl (oder ein anderes Mehl zum Binden - z.B. Maismehl), 1 Msp. Zimt, 1 Msp. Kurkuma, 1 TL Senf, 2-3 EL Sonnenblumen- oder Olivenöl

Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken. Die Bohnen zerdrücken und mit Zwiebel und Knoblauch vermischen. Die Pinienkerne (oder anderen Saaten) ca. 3 Minuten in der Pfanne ohne Fett anrösten, hacken und unterheben. Alle restlichen Zutaten bis auf das Öl zugeben und gut verkneten. Kleine Laibchen formen und bei mittlerer Hitze (nicht zu heiß - das schadet den Inhaltsstoffen des Öls) ca. 4 Minuten auf jeder Seite braten.

Dazu passt gut Blattspinat mit Ingwer und Knoblauch, Salat und ein Dip (z.B. Joghurt-Radieschen-Dip oder Chili-Dip vom Biotiger).





Löwenzahnsalat


junge, zarte Löwenzahn-Blätter (findet man das ganze Jahr über und schmecken weich und mild), 1 geriebener Apfel, 1 geriebene Karotte, 3 EL Leinöl, Stevia oder Zucker (wenig), etwas Salz und Wasser
Alle Zutaten zusammen gemischt ergibt einen wunderbar entschlackenden und vitaminreichen Salat.





Löwenzahnkapern


ungeöffnete Löwenzahn-Blütenknospen, hochwertigen Essig, Salz, Zucker, sprudelnd kochendes Wasser
Ein Schraubglas mit den Blütenknospen befüllen. Ein Fünftel des Glases mit Essig auffüllen. Dann nach Geschmack Salz und Zucker dazu geben (je nach Glasgröße und Gusto). Anschließend das Glas mit sprudelnd kochendem Wasser randvoll befüllen. Mit dem Deckel verschließen und das Glas auf den Kopf stellen fertig.
Dies ist eine wertvolle Energiequelle für den Winter! Die Löwenzahn-Kapern können z.B. mitsamt der Flüssigkeit über gekochte, geschnittene Kartoffeln geleert werden – fertig ist der Winter-Salat!





Süßer Maisauflauf

(glutenfrei)


125 g feine Polenta, 125 g Maismehl, 600 ml Milch oder Wasser, 500 g Äpfel halbe Zitronenschale und Saft, 1 TL Vanille, 50 g Rosinen, 75 g Butter, 2 Eier, 100 g Zucker, 50 g Maisstärke, 2 TL Backpulver

Polenta, Mehl, Milch über Nacht einweichen in Kühlschrank stellen. Äpfel in kleine Stücke schneiden mit Zitrone, Vanille und Rosinen vermischen. Butter schmelzen. Eier trennen. Polentamatsch mit Zucker, Butter, Dotter verrühren, Äpfel Mischmasch dazu, Schnee schlagen, Stärke und Backpulver unterheben.
Bei 180°C ca. 45-60 Minuten langsam backen.





Omelettröllchen mit Spinatfüllung


500 g Spinat waschen und ohne oder mit wenig Wasser 6 - 7 Minuten kochen bis er weich ist, gut abtropfen lassen.
125 g Ziegengervais und 4 EL geriebenen Käse unter den Spinat mischen, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.
4 Eier mit 2 EL Wasser, Salz und Pfeffer verquirrln. In einer Pfanne wenig Olivenöl erhitzen, jeweils etwas 2 EL Eimischung hineingießen und kleine Omeletts wie Palatschinken ausbacken.
Die Omeletts mit der Spinatmischung füllen, einrollen und nebeneinander in eine Auflaufform schlichten, mit geriebenem Käse bestreuen und bei ca. 180°C ca. 20 Minuten überbacken.





Erdäpfel-Basilikum Suppe

(von der Greisslerei 2.0)


4 Erdäpfel, 2 Karotten und ein Stück Sellerie kleingeschnitten in heißes Wasser geben, mit Pfeffer, gemahlenem Kümmel, 1 zerdrückten Knoblauchzehe, Salz, 1 TL Zitronensaft (od. Verjus) 20 min. köcheln, Suppe pürieren, Basilikum und Rosenpaprika unterrühren, mit einer Prise Vollrohrzucker, 1 EL ÖL od. Butter, Pfeffer und Salz abschmecken.





Rote Rüben Timbale

(aus Strehlow: das Hildegard von Bingen Kochbuch)

Ist etwas besonders Feines aus roten Rüben – am besten eine größere Menge Rüben kochen, und den Rest ev. zu Salat verarbeiten.

3 - 4 mittlere rote Rüben (oder 1 -2 große); 100 g Sauerrahm, Saft und Schale einer halben Biozitrone, Gewürze (Muskat, Curry, …), Salz, Pfeffer, 2 Eiweiß, 2 EL geriebene Mandeln (oder Dinkelbrösel) , 1 EL Butter

Rote Rübe in genügend Wasser weichkochen, mit kaltem Wasser abkühlen, schälen, schneiden und im Mixer pürieren.
Sauerrahm unterrühren, mit Gewürzen abschmecken. Steifgeschlagenen Eischnee, Zitronensaft und Schale unterheben.
Vier Tassen mit Butter ausfetten, geriebenen Mandeln (oder Bröseln) bestreuen und das Püree einfüllen.
Die Tassen im auf 180°C vorgeheizten Backrohr in ein Wasserbad stellen und ca. ½ Stunde backen.
Die Timbalen auf einen Teller stürzen, mit Joghurt Sauce und Knoblauchbrot servieren.





Pastinakenpüree


2 kleine Lauchstangen, ca. 0,5 kg Pastinake, etwas Muskatnuß und gemahlener Kümmel, Öl, (Rosmarin)Salz

Lauch in Stücke schneiden und im Öl anschwitzen. Pastinake schälen und würfelig schneiden, ebenso ein wenig im Öl anschwitzen, salzen (Rosmarinsalz ist besonders zu empfehlen), mit Muskatnuß und Kümmel würzen. Mit etwas Wasser weich kochen und pürieren. Je nach gewünschter Konsistenz Wasser hinzufügen (auch Schlagobers kann man dazu geben).

Passt gut zu Erdäpfellaibchen oder gebratener, mit geriebenem Käse bestreuter Polenta und Salat. Ebenso paßt es zu einem fleischigen Braten (z.B. Schlögel oder Schulter vom Ziegenkitz).





Rohkostkonfekt – Energiekugel


(ein WWOOF-Mitbringsel von Fam. Glück-Zimmermann)


Zutaten: 200 g Nüsse oder Saaten, frisch gemahlen, zB Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Mandeln, Walnüsse, Sesam, Mohn, Leinsamen, …
Man kann auch verschiedene Nüsse oder Saaten miteinander mischen.
200 g Trockenfrüchte z. B. Datteln, Rosinen, Pflaumen, Aprikosen, …
evtl. Gewürze wie Zimt, Pfefferminze, Kakao, …

Zubereitung: Nüsse oder Saaten und Trockenfrüchte miteinander vermischen, evtl. Gewürze zugeben und durch den Fleischwolf drehen, evtl. zwei bis drei Mal, solange bis die Masse klebt und sich Kugeln formen lassen.
Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!
In geschlossenen Gläsern kühl aufbewahren!
Gutes Gelingen!





Sauerkrautsalat mit Karotten

(aus Helma Danner: das große Bio-Kochbuch für Kinder)


(für 2 Personen)
250 g rohes Sauerkraut, 1 Apfel, 1 Karotte, Schnittlauch, 2 EL Olivenöl, 1 TL Kümmel

Auf einem Holzteller schneidest du das Sauerkraut einige Male durch, damit es nicht so lange Fasern ergibt, und gibst es dann in eine Salatschüssel.
Den Apfel halbierst du und würfelst ihn klein.
Die Karotte bürstest du sauber und raspelst sie mit einer Rohkostraffel zum Sauerkraut.
Den gewaschenen Schnittlauch schneidest du fein und gibst ihn zum Salat, ebenso Olivenöl und Kümmel. Mit einem Salatbesteck mischst du den Salat gut.





Selleriecremesuppe


1 Zwiebel, 1 Stange Lauch, 2 Knoblauchzehen, etwas Sonnenblumenöl, 1 l Wasser mit Suppenkräutern (etwa Sellerie, Maggikraut, Majoran, Ysop), 20 dag Sellerie, 1 Erdapfel, Salz, weißer Pfeffer, ⅛ Schlagobers, 1 Scheibe Schwarzbrot, 1 Knoblauchzehe, ½ Bund Petersilie

Zwiebel, Lauch und Knoblauch putzen, schälen, fein schneiden und in Sonnenblumenöl kurz anschwitzen. Mit Kräuterwasser aufgießen. Sellerie und Erdäpfel schälen, grob schneiden, dazugeben und weich kochen. Anschließend pürieren. Mit Salz und Pfeffer würzen und halbfest geschlagenen Schlagobers unterheben.

Schwarzbrot mit gepresstem Knoblauch bestreichen, würfelig schneiden und in etwas Sonnenblumennöl anrösten.
Suppe anrichten und mit Schwarzbrotcroutons und gehackter Petersilie dekorieren.





Pastinakensuppe


1 Zwiebel, 1TL Curry, 75 dag Pastinake, 30 dag Äpfel, 30 dag Erdäpfel, 1 Liter Wasser mit Suppenwürze (z.B. Mischung aus Sellerieblättern, Liebstöckl, Majoran, Ysop), ca. 2 El Sauerrahm

Zwiebel schälen, fein hacken, in Butter anbraten und Curry hinzufügen.
Pastinaken, Erdäpfel und Äpfel schälen, fein schneiden. Gemüse den Zwiebeln zugeben und zugedeckt ca. 10 Minuten schmoren lassen. Wasser mit Suppenwürze zugeben und etwa 15 Minuten garen, dann pürieren.
Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit etwas Sauerrahm verfeinern.





Karpfensuppe


1 kg Karpfen im Ganzen, ca. 2 l Wasser, 10 dag Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 1 El edelsüßer Paprika, Salz, Sauerrahm, Schnittlauch
Fisch auslösen und Fleisch klein würfelig schneiden.
Fischkopf, Gräten, Schwanz und Flossen mit 2 L Wasser, Salz, Paprika, Zwiebel und Knoblauch ca. eine halbe Stunde kochen.
Fischsuppe über die ausgelösten Fischstücke seihen und noch ca. eine viertel Stunde überkochen, dabei nicht umrühren.
Suppe servieren und nach Belieben mit Sauerrahm und Schnittlauch dekorieren.





Winterlicher Salat mit Senfdressing


Zutaten: Radicchio, Blattsalat, Karotten, Sonnenblumenkerne, Birnen, Walnüsse, Ziegengervais, Senf, Honig, Balsamico Essig, Olivenöl, Salz, Pfeffer

Radicchio waschen, in Stücke reißen und ev. in Wasser einlegen, um die Bitterstoffe herauszuziehen.
Karotten mit dem Sparschäler in dünne streifen schälen, Sonnenblumenkerne anrösten und abkühlen lassen.

Honig-Senf-Dressing: 1 TL Senf, 2 TL Honig, 2 gute Prisen Salz, schwarzen Pfeffer, Balsamico Essig, Olivenöl zusammen in ein Einmachglas geben und schütteln, bis alle Zutaten emulgieren.

Andere Blattsalate (Babyleafsalat) mit Radicchio, Karottenstreifen, Sonnenblumenkernen mit der Dressing vermischen, auf einem flachen Teller anrichten, mit Birnenstreifen, Ziegengervaisnockerl und Walnüssen garnieren.

Tipp: Sollten Salate schon ein bißchen angewelkt sein, werden sie in handwarmes Wasser eingelegt. So werden sie wieder frisch und knackig!





Putenkeulen in Weißweinsauce


Zutaten für 4 Personen (reichlich): 2 Putenoberkeulen (oder 4 Unterkeulen) mit Knochen, 2 Zwiebeln, ¼ l Weißwein, ¼ l Hühnersuppe, Pfeffer, Salz, Majoran, Knoblauch, Petersil, Öl, Butter

Die Keulen auf einer Seite bis zum Knochen durchschneiden und das Fleisch auffächern (um die Garzeit zu verringern).
Keulen mit Salz, Pfeffer und Majoran einreiben und in einer großen Pfanne (oder einem Bräter) in wenig Öl auf beiden Seiten anbraten. Keulen herausnehmen.
Im Bratrückstand Butter zerlassen und die fein geschnittenen Zwiebeln anschwitzen. Mit Wein und Suppe ablöschen und aufkochen. Putenkeulen mit der Haut nach oben hineinlegen, zudecken und im Herd bei 180 bis 200° C ca. 1 Stunde schmoren lassen.
Danach Deckel entfernen, Backrohr auf Grillstufe stellen und die Haut knusprig grillen.
Keulen herausnehmen, Sauce mit zerdrücktem Knoblauch, Salz, Pfeffer, Majoran und Petersil abschmecken, eventuell binden. Keulen wieder in die Sauce legen und servieren.

Dazu passt (Dinkel)Reis oder selbstgemachte Pommes sowie gedünstetes Gemüse nach Saison.

Tipp: Wenn man keinen Weißwein zum Kochen vorrätig hat, kann man auch die Bar plündern und einen kräftigen Schuss Martini Bianco in die Hühnersuppe kippen (dafür entsprechend mehr Suppe verwenden).





Rote Rüben á la Créme


Rote Rüben in Würfel schneiden, in Salzwasser bißfest kochen. Schlagobers schlagen. Die warmen roten Rüben mit frisch geriebenem Kren und dem geschlagenen Schlagobers vermischen und sofort servieren.

Erdäpfel passen als Beilage gut dazu und ergänzen zu einem schnellen feine Mittagsgericht.





Karottenaustrich


100 g Butter, ca. 0,3 kg Karotten, Thymian, 100 g EL Tomatenmark, Salz, ev. Pfeffer

Karotten schälen oder bürsten und in Scheiben schneiden. Karotten mit der Butter und etwas Wasser und Thymian weich kochen. Tomatenmark zufügen, Salzen und Pfeffern und pürieren.





Ingwer Bohnen


1,5 Tassen Bohnen über Nacht einweichen, und in neuem Wasser aufkochen.
Den Schaum abschöpfen und dann nach Möglichkeit im Druckkochtopf weichkochen. Dann 2 Eßlöffel Tamari und 2 Eßlöffel fein geriebenene Ingwer zugeben und nocheinmal 10 Minuten köcheln lassen.





Bohnenaufstrich


¼ Tasse Sonnenblumenkerne rösten und malen. Mit 2 Tassen pürrierten, übrigen Bohnen vermischen, zusätzlich fein geriebenes oder geschnittenes Gemüse (z. eine Karotte, 1 Zwiebel), 2 Eßlöffel gehackte Kräuter, 2 EL Zitronensaft oder Essig, etwas Salz oder Sojasauce … der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt …





Würzige Pastinaken-Suppe


1 Lauch, geschält und in Scheiben geschnitten, Olivenöl, ein halber Teelöffel gemahlener Koriander, ein halber Teelöffel Gelbwurz, ein halber Teelöffel Kreuzkümmel, ein halber Teelöllef Chilli Pulver, 3 Pastinaken in kleine Stücke geschnitten, ca. 0,5 Liter Wasser mit Suppenkräutern (z.B. Zeller, Liebstöckl, Ysop)

Den Lauch im Öl glasig rösten. Gewürze hinzufühen und umrühren. Pastinaken hinzufügen und mit Wasser aufgiessen. Suppenkräuter hinzufügen und zum Kochen bringen. Etwa 20 Minuten köcheln lassen.
Mit gerösteten Brotstückchen oder/und mit Pastinaken-Chips servieren: Schneide Pastinaken in sehr dünne Scheiben, bedecke sie mit Öl und röste sie im Ofen bis sie knusprig sind.





Kürbis-Birnen-Suppe


1 Hokkaido Kürbis , 1 Birne, 2 EL Suppenwürze von Fairwurzelt, Pflanzenbutter, Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Weißwein (optional), 150g Hafer Cuisine

Die Pflanzenbutter schmelzen, den Kürbis und die Birne in Würfel schneiden, dazu geben und kurz mitrösten.
Das Ganze mit einem Spritzer Weißwein ablöschen und ca. 800 ml Wasser aufgießen.
Mit Suppenwürze, Salz, Pfeffer, je 1 Msp. Curry und Nelkenpulver und Muskat würzen und köcheln lassen.
Wenn der Kürbis weich ist, die Hafercuisine hinzugeben und mit dem Mixer pürieren.
Mit Kürbiskernöl und/oder gerösteten Kürbiskernen dekorieren.





Seitan à la Stroganoff


200 g Seitan in mundgerechten Stücken, 2 EL Öl, Salz, Pfeffer frisch gemahlen, 1 Zwiebel. 80 ml Gemüsesuppe, 100 g Pilze (Kräuterseitlinge), 1 Essiggurkerl in Streifen geschnitten, 80 g rote Rüben in Streifen geschnitten, 1 TL scharfer Senf, 100 g Hafer Cuisine, ½ EL Mehl

In einer Pfanne die 2 EL Öl erhitzen und die Seitanstücke anrösten. Seitan aus der Pfanne nehmen, salzen und pfeffern.
Nun die Zwiebelringe in dem Olivenöl andünsten bis sie leicht glasig werden (nicht braun werden lassen), Gemüsesuppe und Pilze dazugeben. Bei mittlerer Hitze einige Minuten köcheln lassen, dann die Gurkerl- und Rote Rüben-Streifchen, sowie den Senf dazugeben. Die Hafer Cuisine beimischen, alles zum Kochen bringen. Einige Minuten köcheln lassen.
Nach Wunsch mit der Mehlmischung andicken, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Dazu passen wunderbar Nudeln von Familie Frühwald und Babyleafsalat und/oder Erdäpfelslat! Als Nachtisch gibt es Edelbitterschokoladeneis mit Birnenkompott und Dirndlmarmelade (vom Hegi-Hof).





Pastinaken-Erdäpfel-Puffer


3 Zwiebeln, 400 g Kohlsprossen, 150 g gegarte Maroni (gibt es fertig zu kaufen) oder Dörrzwetschken, 500 g Pastinaken, 500 g Erdäpfel, 1 Ei, 1 gehäufter EL Mehl, 1 Bund Petersilie, Salz und Pfeffer, Öl und Butter zum Braten, etwas Honig/Zucker

Zwiebeln fein hacken, Pastinaken und Kartoffeln schälen und raspeln. Ei, Petersilie und Mehl untermischen, salzen und pfeffern.
Das Öl in einer Pfanne erhitzen. Pro Puffer jeweils 1 El Gemüsemasse in die Pfanne geben, flach drücken und auf jeder Seite 3-4 Minuten goldgelb braten. Im Rohr warm stellen.

Kohlsprossen waschen, abtropfen lassen und die Strunkansätze entfernen. Blätter möglichst einzeln abtrennen. Maroni/Dörrzwetschken fein hacken. 1 Zwiebel fein würfeln. Petersilienblätter abzupfen und grob hacken. 1 El Butter in einer Pfanne zerlassen. Die Maroni/Zwetschken darin mit 1 TL Honig/Zucker (knusprig) braten, aus der Pfanne nehmen. Restliche Butter in die Pfanne geben und die Zwiebelwürfel darin andünsten. Kohlsprossenblätter zugeben und 2 Minuten garen. Mit Wasser ablöschen und mit Salz und Pfeffer würzen. Maroni/Zwetschken und Petersilie untermischen.
Die Puffer zusammen mit den Kohlsprossen servieren.





Lauwarmer Romanesco-Brokkoli Salat mit Ziegencamenbert

(ein Rezept von Hanni Krieger)


400 g Romanesco, 400 g Brokkoli, 1 Zitrone(n) Saft und Schale, 1 Orange(n) Saft, 4 Knoblauchzehe(n) in feinen Scheiben, 4 EL Oregano (frisch), 8 EL Olivenöl, etwas Salz, etwas Pfeffer, 300 g Käse (Ziegencamembert) in Scheiben

Kohl in große Stücke zerteilen und den großen Strunk entfernen. Stücke nochmals senkrecht zerteilen. Im Dampfgarer 6 Min. bei 100° garen oder nur im Topf dämpfen und abtropfen lassen.
Währenddessen Olivenöl in einem Topf erwärmen und Knoblauch darin leicht Farbe nehmen lassen. Zitronenschale, Thymian, Zitronen- und Orangensaft zufügen und bei kleiner Hitze 5 Min. ziehen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Herd ausschalten und die Camembertscheiben kurz in der Marinade erwärmen.
Gemüse auf Tellern anrichten. Den warmen Ziegenkäse darauf legen und mit der Marinade beträufeln.





Veganes Gansl mit Rotkraut und Erdäpfelknödel


Zutaten: 800 g Erdäpfel, 200 g glattes Mehl für Knödel, 50 g Mehl für Zwiebeljus, 30 g Grieß, Salz, Pfeffer, 1 großes oder 2 kleine Happel Rotkraut, 8 große Zwiebeln, 2 Äpfel, Rapsöl, 2 EL brauner Biozucker, 5 EL Zitronensaft, 300 ml Rotwein, 100 ml Orangensaft, Gewürzmischung (bestehend aus 4 Gewürznelken, 5 Pimentkörner, 7 Wacholderbeeren, 4 Lorbeerblätter, 10 schwarze Pfefferkörner), 1 Zimtstange, 100 g Preiselbeermarmelade, Gemüsebouillon (kann auch eine pflanzliche Instantsuppe sein oder einfach Wasser und die Suppenwürze der Barmherzigen Schwestern), 1 EL Malzessig, 50 g Pflanzenbutter, 4 Seitanfilets (Weizeneiweiß)

Erdäpfelknödel: Die Erdäpfel reiben und mit ein wenig lauwarmen Wasser kräftig durchkneten. 200 g glattes Mehl, 30 g Weizengrieß und etwas Salz dazu geben. Die Masse zu Knödel formen und in heißem Salzwasser 10 bis 15 Minuten kochen bis die Knödel aufschwimmen.

Rotkraut: Das Rotkraut in Streifen schneiden und am Vortag mit Zitronensaft, Orangensaft und Salz marinieren. In einer Kasserolle etwas Rapsöl erhitzen und 3 große in feine Streifen geschnittene Zwiebel hell andünsten. Etwas braunen Biozucker mit karamellisieren lassen und mit Rotwein ablöschen. Das fein geschnittene Rotkraut dazugeben und rund 45 Minuten dünsten. Hin und wieder, wenn das Kraut zu dicklich einkocht etwas Gemüsebouillon dazu geben. Den Apfel reißen und mit den Preiselbeeren, der zerstoßenen Gewürzmischung und der Zimtstange in das Rotkraut geben und nochmals 15 Minuten dünsten lassen. Mit Salz, Pfeffer und etwas Gemüsebouillon abschmecken und anrichten.

Zwiebeljus: 20 g Öl in erhitzter Pfanne geben und 4 klein geschnittene Zwiebeln dazu geben. Salz und Pfeffer dazu und unter ständigen rühren glasig anschwitzen. Den Malzessig hinzufügen und für ca. 10 Minuten kochen lassen. Die Alsan-Pflanzenbutter unterrühren bis sie geschmolzen ist und danach das Mehl gut unterrühren. Zum Schluss ca. 300 ml Gemüsebouillon dazu geben. Danach weiter kochen und bis zur gewünschten Konsistenz einkochen lassen.

Gansl: Seitan in mittelgroße Stücke schneiden, in Mehl wenden und in heißem Rapsöl knusprig braten. Seitan aus der Pfanne nehmen und kleinwürfelig gehackten Zwiebel unter kräftigem Rühren anrösten bis er braun ist. Mit etwas Rotwein ablöschen und den Zwiebeljus dazugeben. Etwas einkochen lassen und mit ein wenig Gemüsebouillon zur gewünschten Konsistenz rühren.

Dieses Rezept stammt vom Verein Tierschutz macht Schule von Charly Schillinger. Er betreibt das sehr empfehlenswerte vegane Gasthaus Schillinger in Großmugl.





Borschtsch mit Mandelcreme

(nach der Hl. Hildegard)


1 kg rote Rüben, 1 EL Butter, 1 Zwiebel, gewürfelt, 1 Karotte, gewürfelt, ½ Sellerieknolle, 1 Knoblauchzehe, je ½ TL Galgant, Bertram, Nelkenpulver (diese Gewürze empfielt Hildegard, aber es kann nach Geschmack natürlich auch anders gewürzt werden), ¾ Tasse Sauerrahm, 1 EL Zitronensaft, 3 Tassen Suppe oder Hühnerbrühe, 1 Tasse Mandeln

Gemüse säubern und klein schneiden bzw. raspeln, Zwiebeln in heißer Butter andünsten. Gemüse und Gewürze dazugeben, mit Suppe aufgießen und 20 Minuten köcheln lassen. Eventuell alles mit dem Mixer pürieren, mit Zitronensaft abschmecken.
Mandeln im Mixer zerkleinern, mit Sauerrahm mischen und den Borschtsch mit einem Tupfer Mandelcreme servieren. Mit zerdrücktem Knoblauch würzen.





Suppe aus geröstetem Gemüse mit grünen Ziegenkäsenockerl


Zutaten für die Suppe:
3 Zwiebel halbiert und von den Enden befreit aber in Schale, 1 kg Paradeiser, 4 große Knoblauchzehen, 2 Karotten halbiert in Schale, 1 Liter Gemüsesuppe (Wasser mit Suppengewürz, aufgekocht), Salz, Pfeffer.

Zutaten für die Nockerl:
100 g Ziegengervais, 50 g Brösel, 4 TL fein gehackte Kräuter (Schnittlauch, Petersilie, Minze, Basilikum, Koriander, …), 1 großes Ei

Gemüse (es kann ruhig auch anderes dazu gemischt werden) mit der Schnittseite nach unten auf ein Backblech legen und im Backrohr bei 200°C ca. 40 Minuten grillen.
In der Zwischenzeit werden die Nockerl bereitet: Ziegengervais mit Bröseln, Kräutern, Salz und Pfeffer vermischen, das verschlagene Ei unterrühren. Mit zwei Löffeln aus der Masse kleine Nockerl formen.
Wenn die Gemüse durch sind, leicht abkühlen lassen und schälen, die Schale flutscht leicht herunter. Gemüse und ev. ausgetretene Säft vom Backblech pürrieren und mit der Gemüsesuppe auffüllen. Die Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken, bis zum Siedepunkt erhitzen und die Nockerl einlegen. 3 bis 4 Minuten durchziehen lassen, bis die Nockerl fest sind.
Ein Frühherbstgedicht, versprochen!





Kürbisbraten


1 Butternuß-Kürbis, Gewürze/Kräuter, (Oliven)Öl, Salz, optional: Knoblauch und Semmelbrösel


Kürbis schälen und in Scheiben schneiden (ca. 1,5 cm). Die Scheiben mit Öl beträufeln, salzen und mit folgenden Kräutern/Gewürzen bestreuen: Koreander, Kreuzkümmel, wenig Muskatnuß, frischer Rosmarin und ev. Bohnenkraut. Optional gehackten Knoblauch und Semmelbrösel drüber streuen.
Bei ca. 200 Grad ca. 40 Minuten braten - der Kürbis soll weich sein. Man kann Erdäpfel mitbraten (Erdäpfel waschen, vierteln, salzen, mit Öl beträufeln, Rosmarin dazu geben).

Dazu paßt Joghurt (insbesondere das Schafjoghurt vom Hegi-Hof) und/oder der Chili-Dip vom Biotiger.





Mexikanischer Wurzeltopf


2 EL Kreuzkümmel, 4 EL Olivenöl, 3 Knoblauchzehen zerrieben, ⅓ Tasse Wasser, 2 EL Honig, ¼ TL Salz, ¼ TL schwarzer Pfeffer, 500 g Karotten in ca. 1,5 cm dicke Scheiben geschnitten, 2 Limetten oder Zitronen,½ Bund Minze oder Petersilie fein gehackt

Den Kreuzkümmel vorsichtig in einer ungefetteten, mäßig heißen Pfanne unter Rühren leicht rösten.
Öl in einem flachen Topf erhitzen, Knoblauch und Kreuzkümmel darin einige Sekunden lang unter Rühren sautieren. Wasser, Honig, Salz und Pfeffer einrühren, das Wurzelgemüse gut einmischen und zum Kochen bringen. Bedeckt im vorgeheizten Backofen bei 250 Grad ca. 10 Min. garen lassen, bis das Gemüse halb weich ist. Dann unbedeckt weitergaren, bis die Oberfläche karamelisiert.
Vor dem Servieren mit Limetten/Zitronensaft und Kräutern besprenkeln.





Linsensuppe


250 g Linsen waschen und mit der 3 - 4fachen Menge an Wasser zum Kochen bringen.
30 - 40 Minuten kochen, bis sie weich sind.

Zwei Zwiebel klein schneiden, in etwas Öl anlaufen lassen, geschnittenes Gemüse hinzufügen (2 Selleriestangen, ca. 500 g Karotten, 500 g Pastinkaken) gemeinsam mit 2 zerdrückten Knoblauchzehen und einem halben TL Fenchelsamen 5 - 10 Minuten dünsten.

Dann Gemüse und gekochte Linsen mit 2 Lorbeerblätter, einen halben TL Thymian und Rosmarien ca. 20 Minuten kochen lassen. Mit Salz, Pfeffer würzen, ev. etwas Weinessig zugeben. Mit frisch gehackter Petersilie garniert servieren.





Birnenpalatschinken


0,25 l Milch, 4 Eier, 1–2 EL Honig, 1 Prise Salz, 100 g Mehl, 2 saftige Birnen, Saft von einer halben Zitrone, Öl zum Backen


Milch, Eier, Honig und Salz verquirlen. Mehl unterrühren. Birnen schälen, halbieren, entkernen, längs in Scheiben schneiden und in Zitronensaft legen. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und nacheinander je ein Viertel der Teigmenge und Birnen hinheingeben.
Sobald die Palatschinke auf der unteren Seite goldbraun ist, wenden und fertig braten.





Zucchini Fritters


ca. 0,5 kg Zucchini reiben, salzen und eine Stunde in einer Schüssel rasten lassen, dann gut ausdrücken und auf Küchenrolle abtrocken lassen.
75g Vollkornmehl mit einem Dotter und 15 ml Öl und soviel (Zucchini-)Wasser vermischen, dass ein weicher Teig entsteht. Die Zucchinischnipsel unterheben.
Ein Eiklar zu Schnee schlagen und auch unterheben.

1 cm Öl in einer Pfanne erhitzen, jeweils einen Löffel voll Teig in die Pfanne geben, die Fritter herausheben und heiß servieren.
Dazu paßt z. B. eine Zitronensauce: Zitronensaft, Zitronenschale, Joghurt und Salz vermischen, ev. mit Kräutern abschmecken.





Galette, die pikate Palatschinke


125 g Buchweizen gemahlen, 2-3 Prisen Salz, 2 Eier, 15 g Butter für den Teig, 200 ml Wasser, ⅛ Cidre (oder Mineralwasser), 75 g Butter zum Rausbacken


Mehl, Salz und Eier in einer Schüssel verrühren. Nach und nach das Wasser unterrühren. Mind. 10 Min. kräftig schlagen, bis der Teig cremig ist. Zugedeckt 2-4 Std. kühl stellen. In einem kleinen Topf die 15 g Butter schmelzen lassen und mit dem Cidre unter den Teig rühren.

Zum Ausbacken in einer großen Pfanne ½ EL Butter erhitzen und nacheinander 8 dünne Palatschinken bei mittlerer Hitze ca. 2 Min. auf jeder Seite goldbraun backen. Die Palatschinken muss sich vom Pfannenboden lösen. Die Palatschinken warm halten und nach belieben füllen (Käse, Schinken, gedünstetes oder gebratenes Gemüse, Spiegelei …).





Kürbis-Birnen Frittata


Hokkaido-Kürbis (es darf kein "wässriger" Kürbis sein) in Würfel schneiden und mit Olivenöl, Salz, Zwiebel, Salbei und Knoblauch schmoren.
6 Eier verquirln, mit Salz und geriebenem Hartkäse oder Schafkäse vermischen. Kürbismasse mit verquirltem Ei und Birnenstücken vermengen und in einer feuerfeste Form 2 Finger hoch einfüllen.
Bei 200°C im Rohr ca. 10 Minuten backen, bis sie durchgestockt ist und eine goldbraune Kruste hat.





Marillenknödel mit Topfenteig


70 g Butter mit einem Dotter schaumig rühren, 70 g Grieß und das Eiklar dazu, dann auch noch 70 g (Vollkorn-) Mehl und 250 g Topfen.
Teig eine Stunde rasten lassen. Knödel um die Marillen formen. Knödel in leicht wallendem Wasser gar ziehen lassen.
70 g Butter zerlaufen lassen, einen Löffel Honig dazugeben, 150 g Dinkelbrösel darin vorsichtig anrösten.
Die frisch geschöpften Knödel in den Bröseln wälzen und genießen! (Die Brösel können auch mit geriebenen Nüssen oder Mandeln gemischt werden - noch leckerer!)





Grünkernbratlinge


250 g Grünkern, 500 ml Wasser, Suppenwürze/Suppenkräuter, 2 Zwiebeln, ev.etwas Knoblauch, 1 EL Butter, 5 EL Weizenvollkornmehl, 2 Eier, Salz, Pfeffer, Basilikum, Oregano, Petersilie, Öl zum Braten


Grünkern über Nacht in Wasser einweichen. Am nächsten Tag Suppenwürze/Suppenkräuter zum Einweichwasser geben und das Getreide 30 - 40 min. garen, ausquellen lassen, grob pürieren. Zwiebeln fein würfeln, in Butter glasig dünsten und zu dem Grünkernteig geben.
Mehl, Eier, Salz, Pfeffer und gehackte Kräuter unterarbeiten. Mit feuchten Händeln Laibchen formen und bei mäßiger Hitze goldbraun braten bzw. auf geölten Backblech bei 200 Grad ca. 30 min. backen – ev. mit Tomaten belegen und diese mitbraten.
Die Masse kann auch in Zucchini gefüllt werden. In diesem Fall ev. Käse dazu geben und im Rohr bei ca. 190 Grad 40 min backen.
Mit Tomatensauce servieren.





Gebratene Baby-Rote Rüben mit Blauschimmelkäsecreme, Dill und Salat

(eine schnelle tolle Vorspeise)


Die Blätter von ca. 500 g Baby Rote Rüben etwa 5 cm über der Rübe abscheiden, vorsichtig waschen um nicht die Schale zu verletzten, Wurzelschwänzchen dran lassen. Mit Olivenöl einreiben, in Folie wickeln und bei 200°C im Ofen ca. 1 Stunde backen, bis sie beim Anstechen weich sind. Die Schale kann (muß aber nicht) heruntergerieben werden.

200 g Frischkäse mit eine Teelöffel Senf, 200 g Blauschimmelkäse und mit einem Eßlöffel Portwein oder Sherry zu einer Creme verrühren.

Anrichten: Einen Löffel Käsecreme, einige rote Rüben mit frischem Dill garniert, und mit einem kräftigen Salat (Ruccola, Asiasalate, Kresse mit Walnüssen) begleitet.





Einkochzeit - Honigmarmelade Grundrezept


1 kg reifes beliebiges Obst (auch gemischt), 300-500 g Honig nach Geschmack und Obstsorte und Süßverlangen, 25-30 reines Apfelpektin (das ist mehr als auf der Packung angegeben, weil Honig die Masse flüssiger macht, daher braucht man mehr Pektin), ev. Zitronensaft. Die Hälfte der Früchte pürieren und Apfelpektin einrühren. (Es wird sehr schnell ziemlich fest, nicht erschrecken!!). Dieses Fruchtmus und die anderen Früchte einige Minuten unter ständigem Rühren kochen, (man kann zum Schluss auch alle Früchte noch einmal pürieren) dann den Honig dazugeben und noch eine Minute kochen lassen. Gläser mit Schraubverschluss sehr heiß spülen und umgedreht auf ein Tuch stellen. Den Schaum von der Marmelade abschöpfen, die Marmelade heiß, randvoll (wichtig, dass es keine Schimmel später bildet!!!) in Gläser füllen. Deckel (Innenseite ev. mit Rum beträufeln ? auch wegen Haltbarkeit) fest zudrehen und Gläser auf den Deckel stellen (zum Abdichten). Langsam auskühlen lassen, umdrehen, mit Etiketten versehen und kühl und trocken lagern. Haltbarkeit 1 Jahr.





Kohlrabisuppe


2 Kohlrabi würfeln, 1 kleine Zwiebel fein schneiden, beides in ca. 30 g Butter dünsten, mit ca. 1 l Wasser aufgießen, kleine Kohlrabiblätter fein schneiden und dazugeben und weich kochen.

Mit Salz und Pfeffer würzen, mit Rahm verfeinern und viel gehackter Petersilie bestreuuen.





Gegrillter Spargel


Grüner Spargel (ev. mit Speck umwickelt) kann einfach auf den Grill gelegt werden (wenn das Wetter endlich wieder mitspielt) - er ist im Nu essfertig. Eventuell mit Oliven/Distelöl beträufeln!
Dazu passen Salat, Folienerdäpfel und sonstige gegrillte oder nicht gegrille (Fleisch-)Gerichte.





Saiblingsfilets mit Kräuterkruste auf Frühlingssalat Potpourri

ein Rezept von biofisch.at; Zutaten für 4 Personen


4 Saiblingsfilets, Zitronensaft, Kräutersalz, Pfeffer, Öl
Für die Kräuterkruste: 70 g gemischte frische Kräuter (Basilikum, Petersilie, Kerbel usw.), 250 g Weißbrot, 3 gehäufte EL Mehl, 2 Eier
Salat-Vinaigrette: 2 EL Frühlingszwiebeln, ½ TL Salz, 1 Prise Zucker, 1 TL Estragonsenf, 4 EL Olivenöl, 1 ½ EL Balsamico-Essig
Schnittlauch und Sesamsalz zum Bestreuen, 4 ungespritze Zitronenspalten


Die Saiblingsfilets waschen, Gräten und Haut entfernen, trocken tupfen, salzen und leicht mit Zitronensaft beträufeln.
Für die Kräuterkruste werden die Kräuter gewaschen und kleingehackt und mit den Bröseln vermischt. Mit (Kräuter-)Salz und Pfeffer würzen.
Fischfilets beidseitig in Mehl wälzen durch die verquirlten Eier ziehen und anschließend noch in Kräuterbröseln wälzen. In einer Pfanne Öl erhitzen und die Filets beidseitig knusprig braten. Auf Küchenpapier das Fett abtropfen lassen.


Alle Zutaten für die Vinaigrette mischen. Frühlingssalate (frischer Löwenzahn, Bärlauch, Rucola etc.) waschen. Mit der Vinaigrette beträufeln. Mit Schnittlauch und Sesamsalz bestreuen. Knusprig gebackene Fischfilets neben dem Salat-Popourri und einer ungespritzten Zitronenspalte anrichten.


Als Beilage eignen sich sehr gut frische Petersilienkartoffeln oder Folienerdäpfel.





Spargel mit Frischkäse überbacken


1 kg grünen Spargel am Ansatz schälen und ca. 15 Minuten im Salzwasser bißfest kochen.
200 g Frischkäse mit vielen gehackten Kräutern, ein bißchen Spargelkochwasser und 1 EL Obers zu einer glatten Creme verrühren.
Spargel in Auflaufform schichten, ev. mit geschnittenem Schinken bestreuen, mit Frischkäsecreme übergießen und im Rohr bei 200 °C 7 Minuten gratinieren.





Gebratener Spargel


500 g grünen Spargel nur an den Stielenden ev. schälen, in Olivenöl langsam braten bis er Farbe annimmt, mit Salz und weißem Pfeffer würzen, mit Balsamico Essig und ev. etwas Zucker in der Pfanne ziehen lassen.
Mit Brot und Frischkäse servieren.





Mangold als (kroatische) Beilage


Erdäpfel schälen und in kleine Stücke scheiden, Mangold in ca. 2 cm breite streifen schneiden, Olivenöl erhitzen, 1-2 Knoblauchzehen darin braten (ev. wieder hinausnehmen), Mangold und Erdäpfel, etwas Kümmel und Salz hinzufügen und weich dünsten - möglichst ohne Wasser-Zugabe.


Passt gut zu weiterem Gemüse, Fleisch, Fisch, Bratwürsteln …





Mangoldstrudel


¼ kg Mehl (z.B. Weizenmehlspeismehl vom 3er Hof), ein EL Öl, ⅛ warmes Wasser, eine Prise Salz, je nach Vorliebe ca. 110 g Feta Käse (sehr gut passt der Poccocino der Fam. Neu), ca. 700 g Mangold


Der Teig: Am besten lässt sich der Strudelteig ausziehen, wenn man glattes Weissmehl verwendet. Man kann aber auch Vollkornmehl oder gar frisch gemahlenes Mehl verwenden. Insbesondere im letzteren Fall läßt sich der Teig schwerer ausziehen – da muss dann der Nudelwalker helfen.
Mehl mit Wasser, Öl und Salz so lange kneten bis der Teig seidig wird oder gar Blasen schlägt, ca. eine halbe Stunde rasten lassen.


Die Fülle: Mangold in Streifen schneiden. Ein bis zwei Knoblauchzehe leicht drücken (mit dem Messer) in (Oliven- oder Raps-) Öl hellbraun anbraten, dann herausnehmen. Mangold reingeben, etwas Salz und Muskatnuss hinzufügen, auf geringer Hitze 10 Minuten dünsten.
Kaltstellen.


Der Strudel: Strudelteig ausziehen (am besten auf einem bemehlten Tuch). Den erkalteten Mangold darauf verteilen, ebenso den Poccocino (Feta). Strudel einrollen und aufs befettete (Öl) Blech legen.
Bei 180 Grad ca. 40 Minuten backen.





Spinat Knödel


2 Eier werden mit ⅛ l Milch verquirlt, darin 200 g Dinkelwürfel eingeweicht. 500 g Spinat in kochendem Salzwasser zusammenfallen lassen, ausdrücken und dann pürieren. In 50 g Butter eine klein geschnittene Zwiebel anlaufen (darf nicht braun werden) und abkühlen lassen. Alles mit einer zerdrückten Knoblauchzehe zu einem festen Teig verkneten, bei Bedarf noch etwas Mehl zugeben.

Aus dem Teig Knödel formen, wer will, steckt in die Mitte der Knödel ein kleines Stück Käse. Knödel in siedendem Wasser gar ziehen lassen. Mit gebräunter Butter übergießen, ev. mit geriebenem Käse bestreuen und sofort servieren!

Dazu passt ein Blattsalat mit knackigen Radieschen.





Gefüllte Kräuterfocaccia


Teig: 1 kg Weizenmehlspeisemehl, 625 ml lauwarmes Wasser, 30 g frische Hefe, 2 EL Honig, 1 El Salz
Alles zusammenkneten und 30 Minuten rasten lassen.


Füllung: etwas Öl, ca. 370g Bergkäse oder Poccocino gerieben (gut schmeckt es gemischt), 3 handvoll Wildkräuter (z.B. Girsch, Bärlauch, Brenesselblätter) etwas gröber geschnitten, etwas Salz.


Teig ca. 1 cm dick zu einem Rechteck auswalzen, dann die Hälfte des Teiges auf ein Backblech geben, mit ein paar Spritzern Öl beträufeln. Kräutermischung auf der am Blech liegende Teighäfte darüberklappen und festdrücken, sodaß beide Lagen fest miteinander verbunden sind.
Ränder eventuell etwas nach unten umschlagen, damit alles schön geschlossen ist. An der Oberseite leicht mit etwas Öl einpinseln, aufgehen lassen.
Bei ca. 180 Grad ca. 25 Minuten backen.





Radieschenblättersuppe


1 mittelgr. gehackte Zwiebel, 3 dag Butter, 3 dag Mehl (=3 EL), frische grüne Blätter von 1-2 Bund Radieschen, ¾l Wasser, Suppenwürze (Barmherzige Schwestern), Salz, ½ Glas Schlagobers, 1 Radieschen, 1 EL Butter


Zwiebel anschwitzen, mit Mehl stäuben, durchrösten und mit Wasser rasch aufgießen, gut durchrühren.

Radieschenblätter zugeben, würzen, ca. 10 Minuten weichkochen. Schlagobers zugeben, pürieren.

Radieschen in feine Scheiben schneiden und kurz in Butter schwenken und als Einlage servieren.

Obendrauf Brotwürfel streuen.


Die Suppe nur kurz kochen, dann hat sie eine fast giftgrüne Farbe, läßt man sie zu lange kochen wird sie grau (wie bei Spinatsuppe)





Fischstäbchen mit Tomatensauce

(ein Kinderklassiker)


Ca. 450 g Fischfilet in 2 cm breite Streifen schneiden. Für die Panier ca. 6 EL Vollkornbrösel, 1 EL Sesamsamen und der abgeriebenen Schale von einer Zitrone vermischen. Die Fischstreifen in ca. 3 Esslöffel Mehl wenden, durch ein verquirltes Ei ziehen, und in der Bröselmischung wenden. Fischstäbchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, mit Öl beträufeln und imvorgeheizten Herd bei 200 °C ca. 5 Minuten backen, wenden, ev. wieder mit Öl beträufeln und 5-10 Minuten fertig backen. Wem das zu trocken ist, der kann sie natürlich auch in der Pfanne herausbraten.

Dazu passt Erdäpfelsalat, und/oder auch eine Tomatensauce: Polpa mit einem klein geschnittenen Zwiebel, einer zerdrücktem Knoblauchzehe 15 - 20 Minuten köcheln lassen. Vom Feuer nehmen, mit frischen Petersilienblättern vermischen und passieren (für Feinspitzkinder!).





Bärlauchquiche

(ein Rezept von Ingrid Weber)


Teig: 250 g Dinkel oder Weizen fein gemahlen, ⅛ kg Butter, Prise Salz, 4-6 EL Wasser

Belag: 300 – 400 g Bärlauch grob geschnitten, 1 gehackte Zwiebel, 2 zerkleinerte Karotten, 1 EL Butter, ein paar EL Wasser, Salz

Guss: 150 g Schlagobers, 1 Ei, Kräutersalz, Pfeffer, Muskat gem.


Auf Arbeitsfläche Mürbteig zubereiten und 20 Minuten kühl rasten. Zwiebel in Butter anrösten, Bärlauch, Karotten und Wasser dazu geben und kurz dünsten. Den Teig für eine Springform ausrollen, in die Form legen und Rand hoch drücken. Das Gemüse darauf verteilen, die Zutaten für Guss verquirlen und darüber geben.

Bei 180 Grad ca.30 Minuten backen. (Ei kann auch weggelassen werden).





Gersteneintopf


Eine halbe Tasse Bohnen über Nacht eingeweicht, eine Halbe Tasse Rollgerste, eine Tasse Gemüse (Kohlsprossen, Wurzelgemüse, ev. Erdäpfel), 1 Zwiebel, Bohnenkraut, etwas Kümmel, Liebstöckl und/oder die Suppenwürze der Barmherzigen Schwestern.

Zwiebel und Gemüse etwas anrösten, die eingeweichten Bohnen, Rollgerste und Gewürze hinzugeben und weich kochen (wer das Gemüse nicht so lange kochen möchte, gibt es später zu den Bohnen). Erst zum Schluß salzen - wegen der Bohnen! Man kann auch etwas geselchten Schinken oder geräucherten Tofu hinzufügen. Mit frischen Schnittlauch und etwas Rahm servieren.





Gerstenfladen


400 g Mehl aus Rollgerste, 4 EL Butter, 200-250 ml Wasser, Fett für das Backblech, Butter für die fertigen Fladen.

Mehl leicht salzen, die Butter dazu geben und zwischen den Fingern verreiben. Das Wasser hinzufügen und rasch zu einem festen, aber geschmeidigen Teig verarbeiten. Ev. noch etwas Wasser zusetzen. Aus dem Teig 4 runde Fladen ausrollen (20 cm Durchmesser). Auf ein gefettetes Backblech legen, mehrmals mit der Gabel einstechen und bei 250 Grad 15-20 Minuten backen. Butter zerlassen und die Fladen vor dem Servieren damit bestreichen.





Mohnkuchen

(ein Rezept von Familie Marcus)


Zutaten: 27 dag Mohn (am besten selbst gemahlen), 15 dag Haselnüsse (Mandeln schmecken milder), 7 Eier, 27 dag Butter (zimmerwarm, geht am besten), 21 dag Staubzucker, Zitronat (wir nehmen unsere selbstgemachte eher flüssige Orangenmarmelade), Rosinen, Rum, Zimt, etwas Salz


Mohn quetschen und Haselnüsse reiben. Schnee aus Eiklar mit ⅔ der Zuckermenge schlagen. Butter schaumig rühren, restlichen Zucker und Eidotter einrühren. Alle Zutaten zusammenmischen. Masse in Tortenform oder auf Blech füllen. Blech bei ca. 180°C ca. 30 min backen, Torte bei ca. 160°C länger backen. Großer Weck-Einkochtopf: 2½ fache Teigmenge in ca. 11 Gläser mit je 750 ml Weck-Sturzglas: Glas gut einfetten und bemehlen, nur ca. ⅔ mit Teig befüllen


Backzeit: 2 Stunden bei 100°C im Wasserbad, Zeit beginnt ab erreichen der 100°C, zustellen mit kaltem Wasser. Kuchen kann mit Orangenmarmelade und dunkler Schokoladeglasur überzogen werden und mit geschlagenem Schlagobers serviert werden.





Mohnknödel pikant


250 g Topfen (oder Ziegengervais), 40g (Dinkel-)grieß und 30 g (Dinkel-)brösel mit 1 Ei und etwas abgeriebener Zitronenschale verrühren. Den Teig 1 Stunde kalt stellen. Knödel formen und in siedendem Wasser gar ziehen lassen.

60 g gequetschten Mohn mit 30 g zerlassener Butter vermischen. Topfenknödel im Mohngemisch wälzen.

Passt gut zu Rotkraut oder herzhaftem Wurzelgemüseragout.





Stoppelrüben-Erdäpfel-Puffer

(ein Rezept vom Gärtnerhof Ochsenherz)


200 g festkochende Erdäpfeln und 300 g Stoppelrübe schälen und fein reiben, das Wasser zwischen den Händen auspressen.

½ fein gehackte Zwiebel, 1 Ei, 1,5 EL Dinkelmehl, 1 TL getrockneten Majoran, 1 TL körnigen Senf, Salz, Pfeffer dazu mischen.

Die Stoppelrübenmasse esslöffelweise in eine Pfanne mit erhitztem Butterschmalz setzen und flach drücken, bei mittlerer Hitze beidseitig goldbraun braten.

Dazu eine Sauce aus Sauerrahm mit frisch geriebenem Kren, Salz und etwas Zitronensaft oder - wer es lieber süß-salzig - mag, mit Apfelmus servieren.





Rotweinrisotto vom Emmer

(Dieses Rezept wurde von Wrenkh Wiener Kochsalon Hamburg kreiert.)


Zutaten: 1 Tasse (150 g) Emmerreis, 1 Karotte, 1 mittlere Zwiebel, 1 Stück von der Knollen Sellerie, 1 Tasse (150 ml) roter Rübensaft, 1 Tasse (150 ml) Rotwein, 1 Tasse (150 ml) Wasser, einige Zweige Rosmarin, 1-2 Lorbeerblätter, 2-3 EL Rapsöl oder Sonnenblumenöl, Parmesan (oder auch Bergkäse), Butter, Salz, Pfeffer aus der Mühle


Tipp: Das Gemüse kann bis auf die Zwiebel auch weggelassen werden. Statt Einkorn läßt sich auch Rollgerste gut verarbeiten, dann aber Flüssigkeit und Zeitetwas nach oben korrigieren.


Zubereitung: Gemüse putzen und in kleine Würfel schneiden, in Öl anbraten. Rübensaft, Wein und Wasser dazu geben. Körner einstreuen, Rosmarin und Lorbeerblätter dazu. Aufkochen, klein drehen, zudecken, auf kleiner Flamme ca. 15 Min. kochen. Sobald die Körner gar sind, vom Feuer ziehen, Kräuter entfernen und 10 Min. zugedeckt ausdämpfen lassen, mit Parmesan und Butter nach Geschmack fertig stellen. Ist das Risotto zu dick, noch etwas roten Rübensaft dazu. Pfeffer aus der Mühle.





Enes Faschings-Krapfen auf Estnisch

(man kann sie ja nach der Fastenzeit machen!)


Teig: 300 ml Obers-Wasser Gemisch (oder Milch), 500 g Weizen, fein gemahlen, 25 g Germ (bio), 0,5 TL Salz unjodiert, 50 g Butter, 1,5 TL Kardamom, 3 SPL Honig

Füllung: 50 g Sultaninen, 2 SPL Mandeln, fein gehackt, Messerspitze echte Vanille, 0,5 Tl Zimt, 2 SPL Honig, 3-4 SPL Obers gewärmt, 25 g Butter geschmolzen


Reibe die Germ mit dem Salz, bis es flüssig wird, gebe handwarmes Obers-Waser Gemisch und fast das ganze frisch gemahlene Mehl dazu. Mische, und lass 30 Minuten unter einem Tuch rasten. Rühre die zimmerwarme Butter mit Honig glatt und gebe es, zusammen mit Kardamom, zum Vorteig. Knete ordentlich durch, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. (Wenn notwendig noch Wasser oder Mehl dazu geben) – Teigruhe 30-60 Min.

Knete den Teig nochmal durch und rolle auf einem Arbeitsfläche eine lange Rolle, schneide 15 Stücke und forme sie zum kleinen Bällchen. Gebe sie auf ein Backblech (gefettet, oder mit Backpapier bedeckt), und lasse noch 15-20 Minuten ruhen. Währenddessen schalte das Backrohr auf 200 Grad.

Backzeit ung. 10-15 Min, bis die Weckerln schön goldbraun sind … dann lass sie fast auskühlen. Schneide den Deckel vorsichtig ab, und zupfe das Innenleben ab … die Hülle muss ganz bleiben.

Mische das Semmelgemisch mit Füllung und fülle die Weckerln bis zum Rand, dann gebe jeden eine Portion geschlagene Schlagobers darauf und den Deckel zurück! Und fertig sind sie!

Head isu ja häid vastlaid ! (Guten Appetit und schönen Fasching!)





Buchweizenauflauf


100 g Buchweizen, ⅜ l Gemüsebrühe, 1 Zwiebel geschnitten, 1 Knoblauchzehe gerieben, 100 g Karotten gewürfelt, 100 g Sellerie/Pastinake/gelbe Rübe (nach Belieben) geschnitten, 100 g Schwammerl blättrig geschnitten, 2 EL Sonnenblumenöl, Salz, Pfeffer, 1 TL Curry, Petersilie, Dill, Basilikum, 2 Eiklar, 2 Eidotter, ca. 150 g Käse gerieben


Buchweizen kurz rösten, dann mit der Gemüsebrühe aufgießen, 15 Minuten kochen und dann 10 Minuten nachquellen lassen. Zwiebel in einer Pfanne mit Öl anschwitzen, Gemüse und Schwammerl dazugeben, anschließend mit Knoblauch und Gewürzen würzen. Käse beimengen und mit Buchweizenmasse und den 2 Eidottern vermischen. Zum Schluss den Eischnee vorsichtig unterheben und je nach Geschmack mit Käse bestreuen. Das Ganze in eine geölte Auflaufform geben und 40 Minuten bei 200° backen.





Radicchio-Risotto


1 kleine Zwiebel, 1 kleiner Radicchio, 2 Tassen (Getreide) Reis, 5 bis 6 Tassen Wasser, Salz


Radicchio in feine Streifen schneiden, Zwiebel fein hacken

In einem Topf Öl erwärmen, Zwiebel glasig werden lassen, Radicchio dazu, Reis anschwitzen

Ein Drittel der Wassermenge aufgießen, rühren, einkochen lassen lassen, wieder Wasser aufgießen, rühren, einkochen lassen … bis die Wassermenge aufgebraucht, und der Reis al dente ist.

Gerne kann man zum Abschluß das Risotto mit Schlagobers und/oder Hartkäse verfeinern.





Bauernkrapfen


80 g Butter, 3 Eier, 1 Würfel Hefe, 600 g Mehl, 350 ml Milch, 1 TL Salz, 4 TL Zucker


Alle Zutaten zu einem glatten Hefeteig verkneten, mit einem Tuch zudecken und an einem warmen Ort gehen lassen.

Sobald sich die Menge verdoppelt hat, Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche erneut durchkneten. Anschließend Kugeln von ca. 3 cm Durchmesser formen und diese abgedeckt gehen lassen. Die Kugel mit der Hand zu einer Scheibe flach drücken. Auf der Unterseite der Scheibe mit den Fingern in der Mitte eine Vertiefung drücken. Die Krapfen mit der Vertiefung nach unten schwimmend in heißem Fett (ca. 500 ml) ausbacken. Wenn sie schön goldbraun sind wenden und auf der anderen Seite fertig backen. Die fertigen Krapfen auf Küchenpapier abtropfen lassen und mit Zucker bestreuen.





Kohlsuppe

(schmeckt viiiel besser als es klingt)


¼ kg Wirsing, ¼ kg Pilze (Kräuterseitlinge, Steinpilze,etc), 40 dag Erdäpfel, 1 Pkg Suppen-Wurzelgemüse, Schlagobers, Suppenwürze


Wirsing, Pilze, Erdäpfel, Wurzelgemüse klein schneiden und alles zusammen in Butter andünsten, mit ¾ l Gemüsesuppe (oder Wasser & Suppenwürze zB von den Barmherzigen Schwestern) aufgießen und 10 min köcheln lassen. Einen Teil des Gemüses herausnehmen, den Rest pürieren und Schlagobers unterrühren. Restliches Gemüse dazugeben und nochmals kurz aufkochen lassen.

Salzen, pfeffern und mit Petersilie bestreut servieren.

Wer will, kann auch Speckwürfel dazutun.





Karotten-Grünkernpfanne

ein Rezept aus dem Buch „Köstliche Getreideküche”


200 g Grünkern, 500 ml Wasser, Liebstöckl (getrocknet oder frisch), 1 Stange Lauch, Öl, Wasser, Majoran, Rosmarin, Salz, Paprika edelsüß, Kresse


Den Grünkern über Nacht in Wasser einweichen. Am nächsten Tag das Getreide im Einweichwasser mit Salz und Liebstöckl 30 Minuten weich dünsten. Auf der ausgeschaltenen Herdplatte 15 Minuten nachquellen lassen.

Karotten schälen und in schmale Stifte schneiden, Lauch in feine Ringe schneiden und beides in wenig Öl anbraten. Ev. etwas Wasser oder Gemüsebrühe hinzufügen und bissfest garen. Mit Majoran, Rosmarin, Salz und Paprika abschmecken. Die Kresse hacken und zusammen mit dem warmen Gemüse zum Grünkern geben. Gut durchmischen und gleich servieren (Beilage: Salat, Jogurtsauce und gebratener Tofu).

Das Rezept lässt sich je nach Jahrenzeit variieren - Kohl und Wurzelgemüse harmonieren besonders gut mit Grünkern.





Weihnachtliches Eissouflé

(ein Rezept der Greisslerei 2.0)

Biskotten, Marillenschnaps oder Rum (nach Geschmack), frischer Obstsalat, 1 l Vanilleeis, 3 Eier, 50 g Zucker, hohe ofenfeste Auflaufform


Den Boden der Auflaufform mit Biskotten auslegen und mit Alkohol beträufeln. Fruchtsalat darüber verteilen. Vanilleeis in Ganzen! in die Mitte geben. Die ganzen Eier mit Zucker lange schaumig schlagen (bis die Masse weiß wird) und über das Eis gießen – Eis muß völlig bedeckt sein! Backzeit ca. 10 min bei 180° C – nicht zudecken! Sofort servieren und genießen!





Gujerati-Style Cabbage (Kraut)

(ein Rezept von Hanni Krieger)


350 g Kraut, 350 g Karotten, ½ - 1 grüne Chillischote, 4 TL Öl, 1 TL schwarze Senfsamen (wahlweise ich gelbe), 1 getrocknete Chilli, 1 ¼ TL Salz, ½ TL Zucker, 4 TL Koreaner, 1 TL Zitronensaft


Senfsamen kurz in Öl poppen lassen. Getrocknete Chilli zugeben und mitrösten. Feingeschnittenenes Kraut , Chilli und grob geraffelte Karotten zugeben und kurz rösten. Salz, Zucker und Koreander untermischen und 5-10 min. unter rühren kochen. Mit Zitronensaft servieren. Dazu passen Buttererdäpfel. Die Schärfe kann man natürlich individuell variieren.





Getoastetes Camembert Baguette mit Schalotten, Thymian und roten Ribiseln

(für 4 Personen)


einen Eßlöffel Öl erhitzen, 250 g geschnittene Schalotten und 4 Thymianzweigerln darin anlaufen lassen und 10 Minuten dünsten bis sie weich sind

125 g Rote Ribiseln (wer noch eingeforene hat) 2 -3 Minuten kochen und dann mit der selben Menge Zucker oder Honig 5 Minuten köcheln lassen und vom Herd nehmen. Alternativ kann auch fertige Ribisel Marmelade verwendet werden.

Das Baguette der Länge nach aufschneiden, beide Teile in je 4 Stücke schneiden. Das Weiche im Inneren kann rausgezupft und gegessen werden.

Baguettestücke auf ein Blech legen, je eine Lage Schalotten-Thymian Mischung darauf verteilen, dann mit Camenbertscheiben (insgesamt ca. 250 g) belegen, Ribiselmarmelade oben drauf und das restliche Öl auf die Brotränder streichen. 5 - 10 Minuten unter den Grill, bis das Brot knusprig und der Camembert geschmolzen ist.

Noch heiß mit einem Blattsalat (Babyleaf!) servieren.





Adventlichter

(ein Rezept von Eva Hieret und Roswitha Ernst)


Für den Boden: 6 Dotter, 150g Honig, 3 Eiklar, 80g Mandeln, 120g Vollkornmehl, 10g Backpulver

Zum Fertigstellen: 150g Kokosflocken, 1 Glas Marillenmarmelade, 100g Zartbitterkuvertüre, 50 g Weiße Schokolade, 8 Mandeln


Dotter mit Honig schaumig rühren, Mandeln sehr fein reiben und mit Mehl und Backpulver vermischen, Ofen auf 175 °C vorheizen.

Ein Backblech mit Backpapier belegen und bereitstellen.

Schnee schlagen, Mehl und Schnee vorsichtig unter die schaumige Dottermasse heben. Gleichmäßig auf dem Blech glatt streichen und 25 Minuten backen. Noch heiß auf ein bemehltes Papier stürzen.

Backpapier ablösen und vorsichtig von beiden Seiten mit dem Papier aufrollen bis sich die Rolln in der Mitte treffen. Gerollt auskühlen lassen. Zwischen den Rollen auseinander schneiden.

Inzwischen für die Kerzenflamme die 8 Mandeln schälen und in einer trockenen Pfanne leicht anrösten. Rollen satt mit Marmelade füllen. In gleichgroße Kerzen zerteilen. Nochmals schön einrollen und die Außenseite mit Marmelade bestreichen, in Kokosflocken wälzen und in Papierformen aufrecht abstellen.

Dunkle und helle Schokolade getrennt im Wasserbad erhitzen. Dunkle Kuvertüre auf der Oberseite der Kerze verteilen. In die Mitte mit weißer Schokolade einen Punkt setzen. Schokolade etwas anziehen lasse, kurz vor dem festwerden, die Mandel in der Mitte aufstellen.


Glutenfrei: Die Mehlmenge dritteln. Je 40g Reismehl, Maismehl und Maisstärke verwenden.





Kürbisgnocchi mit Petersilienbutter

(für 2 Personen, nach Ochsenherz)


200 g mehlige Erdäpfeln weich kochen, schälen und warm durch die Presse drücken

200 g Kürbis schälen, grob raspeln, in 2 EL Butter ca. 7 min anschwitzen bis er weich ist; mit Salz, Pfeffer würzen; in einem Sieb abtropfen lassen

ca. 200 g Mehl, 1 Eidotter, Erdäpfel und Kürbis zu einem glatten Teig verkneten, der sich leicht von den Fingern löst; 15 min rasten lassen

den Teig zu ca. 1,5 cm Rollen formen, von diesen ca. 1,5 cm lange Stücke abschneiden, jedes Stück mit einer Gabel etwas eindrücken, auf ein Tuch legen

die Petersilienblätter in 1 EL Distelöl mit etwas Salz schwenken, auf´s Backblech ausbreiten und im vorgeheizten Backrohr bei 110° ca 10 Min. knusprig backen; 3 EL Butter erwärmen und goldbraun werden lassen

Gnocchi in reichlich kochendes Salzwasser legen und einige Minuten köcheln, bis sie an die Oberfläche steigen; durch ein Sieb abseihen

die Gnocchi auf Tellern anrichten, mit der Butter übergießen, den Petersilienblättern und 2 EL geriebenem Parmesan bestreuen





Apfel und Haselnuss Flapjack

(für 2 Personen)


Flapjack sagen die Engländer quasi zu selbstgemachten Müsliriegeln. Und das geht so:

0,5 kg Haferflocken, 250 g Margarine oder Butter, 250 g Honig oder Agavendicksaft, 1 Prise Salz, 1/2 Teelöffel Zimt verkneten. 125 g getrocknete Apfelringe in Stücke schneiden, 125 g (Hasel)nüsse grob hacken und beides unter die Masse mischen.


Backform fetten oder mit Backpapier auslegen, die Masse festdrücken·und bei ca. 180 °C ca. 35 Minuten backen. Es ist fertig, wenn sich der Flapjack golden färbt mit leicht brauen Rändern. Gleich nach dem Backen mit einem scharfen Messer in gewünschte Stückgröße teilen. Dann aber mehrere Stunden in der Form auskühlen und festwerden lassen. Hält sich lange in der Keksdose und wartet dort auf die weiteren Weihnachtskekse.





Pasta mit Mairüben

(für 2 Personen)


2 Jungzwiebel fein schneiden und in Öl (Distelöl!) langsam anbraten

3 kleinere Mairüben mit der Schale in ½ cm große Würfel schneiden, zu den Zwiebeln geben und ca. 5 min mit braten

mit ½ Becher Schlagobers aufgießen, salzen, pfeffern, Schale und Saft einer ½ Zitrone zufügen; ca. 8 Safran Fäden fein im Mörser zermahlen und mit etwas warmem Schlagobers verrühren und zugeben; ca. 10 min sanft köcheln lassen


In der Zwischenzeit 250 g Pasta (Maccaroni, Spiralen oder Muscheln) al dente kochen.

Das Gemüse, 1 EL Olivenöl und 1 EL gehackte Petersilie unter die Nudeln mischen und mit geriebenem Parmesan oder einem lokalen Käse (z. B. Schafschnittkäse) bestreuen.





Panierte Sellerieschnitzel mit Kapern-Apfel-Remoulade

(aus dem Biokisten Kochbuch von Cornelia Schinharl)


1 Knollensellerie schälen und in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Etwa 0,5 l Wasser mit Salz und Zitronensaft zum Kochen bringen und Selleriescheiben darin etwa 4 Minuten vorkochen, kalt abschrecken und abtropfen lassen. Man muss den Sellerie nicht vorkochen – in dem Fall Sellerie in 0,5 cm dicke Scheiben schneiden und diese ungekocht panieren.

Für die Remoulade 1 hart gekochtes Ei schälen, Eiweiß fein hacken, Eigelb zerdrücken, 1 EL Kapern, 1 Essiggurkerl, Schnittlauch, 1 kleinen säuerlichen Apfel klein schneiden, mit 150g Sauerrahm, 50 g Mayonaise und 2 TL Zitronensaft vermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zum Panieren, 5 EL Mehl in einen Teller, 2 mit Salz verquirlte Eier in einem Teller und 100g Semmelbrösel mit 50g geriebenem Käse und der abgeriebenen Zitronenschale vermischt im 3. Teller richten. Selleriescheiben zuerst in Mehl legen, durchs Ei ziehen und in der Semmelbröselmischung wenden. Öl in der Pfanne erhitzen und panierte Selleriescheiben bei schwacher bis mittlerer Hitze pro Seite etwa 5 Minuten braten. Mit Remoulade und Erdäfeln oder Erdäpfelsalat genießen.





Südamerikanische Bohnen-Kürbis Eintopf


150 -200 g Bohnen über Nacht einweichen und weichkochen, (alternativ 2 Dosen Bohnen verwenden) 0,5 kg Kürbiswürfel mit 4 Knoblauchzehen in Suppe 15 Minuten weichkochen und dann pürieren.

Inzwischen zwei feingeschnittene Zwiebel, zwei geschnittene Paprika und getrocknete Kräuter (Basilikum) in Olivenöl langsam anbraten, bis das Gemüse leicht karamelisiert. (Original Südamerikaner braten da natürlich auch noch Chilli mit.) Dann das Kürbispüree, die Bohnen und eventuell noch anderes Gemüse (Mais) zufügen, zum Kochen bringen und mit 2 -3 Teelöffel Zitronensaft, Salz und Pfeffer würzen.

Mit frischen Kräutern bestreuen und mit getoastetem Brot servieren.





Gekochtes Rindfleisch


1 kg Rindfleisch - mageres Suppenfleisch: Tafelspitz, Meisl, Hüferlspitz; - durchzogenes Rindfleisch zum Kochen: Vorderes Ausgelöstes, Kochfleisch

80 dag Rinderknochen, Suppengrün, ev. sonstiges Wurzelwerk, Zwiebel, Pfefferkörner, Knoblauch, Liebstöckl oder Lorbeerblatt


Knochen in kaltes Wasser legen, kurz aufkochen, Wasser abgießen, Knochen abspülen. Knochen neu mit Wasser aufkochen (...das ist die klassische Art, man kann aber die Knochen auch gleich im Wasser lassen) und ca. eine halbe Stunde kochen lassen (damit wird die Suppe klar). Nach ca. einer halben Stunde das Fleisch in die siedende Suppe geben. Damit schließen sich die Poren und das Fleisch bleibt innen saftig. Nach einer Viertelstunde das Suppengemüse (man kann die Zwiebel auch auseinanderschneiden und an den Schnittflächen anrösten...) zugeben und langsam kochen lassen. Wenn das Fleisch weichgekocht ist, in Scheiben schneiden, in einen tiefen Teller geben, mit Suppe übergießen und salzen.


Dazu passt Gemüse (Fisolen, Erdäpfel). Aus dem übrigen kalten Fleisch kann am nächsten Tag ein Rindfleischsalat bereitet werden.





Burgenländisches Paradeiskraut


1 bis 2 Zwiebel hacken und in etwas Öl glasig dünsten.

Einen Weisskrautkopf nudelig schneiden und mit den Zwiebeln etwas anrösten. Mit Kümmel, Salz, einem Lorbeerblatt sowie etwas Pfeffer würzen.

Ein Glas Tomatensauce (Pelati) dazu geben. Weich dünsten.

Vor dem Servieren einen Löffel Sauerrahm auf das Kraut geben.

Schmeckt sehr gut mit Buttererdäpfel und Lamm- oder Rindfleisch (oder Lamm-Würstel).





Gebratener Kürbis

ein sehr einfaches Rezept!


Kürbis (am besten Hokkaido, Butternuß oder Long de Nice) in Scheiben bzw. Spalten schneiden (Butternuß und Long de Nice schälen) und mit Salz und Rosmarin, ev. auch Chili würzen.

Reichlich Sonnenblumen- oder Olivenöl darüber gießen und ins Rohr stellen. Bei 220 Grad ca. 35 Minuten braten.

Dazu passen Fisolen in wenig Wasser mit Bohnenkraut und Butter gedünstet sowie Vogerlsalat mit Kernöl.

Für Hungrige kann man (in einer separaten Pfanne) Erdäpfel mitbraten: Erdäpfel gut bürsten und waschen, vierteln, salzen und mit reichlich Öl begiesen. Mit dem Kürbis bei 220 Grad 35 Min braten.





Kürbis Pie

leckeres Rezept aus England!


Aus 175 g Mehl, 115 g Butter, 2 Löffeln Honig und einem Ei wird ein Mürbteig geknetet. Während der eine halbe Stunde im Kühlschrank rastet wird ein Butternusskürbis (oder ein Stück vom Longue de Nice) von Kernen und Schale befreit und gewürfelt. Die Würfel mit 4 Löffeln Wasser 15 Minuten weich kochen. Ein kleines Stück frischen Ingwer hinzufügen und noch 5 Minuten kochen, bis die Flüssigkeit verdampft ist. Die Mischung abkühlen lassen und pürieren.


Der Teig wird ausgerollt und eine Tortenform damit ausgelegt. Künstlerisch begabte KöchInnen formen die Teigreste zu Ahornblättern, bestreichen den Teigrand mit Ei und dekorieren ihn mit den Teig-Ahornblättern. Dann soll der Teig in der Form nocheinmal abgedeckt (ev. mit Folie) kühl rasten. Der Teig wird dann (mit Backpapier und Bohnen beschwert) 12 Minuten bei 200 Grad vorgebacken. Dann werden die Bohnen entfernt und die Form kommt nocheinmal 5 Minuten in den Ofen.


Für die Fülle werden 3 Eier geschlagen, mit 200 g vom Kürbispürre, 120 ml Schlagobers, 130 ml Honig (oder wie die Engländer Ahornsirup), 2 Löffeln Brandy und einer guten Prise geriebener Muskatnuss vermengt. Fülle in die vorgebackene Form füllen und 30 Minuten bei 180 °C fertig backen.

Leicht abkühlen lassen und mit Schlagobers servieren.





Kürbissuppe im Kürbis serviert

ideal mit den Mini Hokkaidos vom 3er Hof


Pro Person ein kleiner Kürbis: Kappe abschneiden, Kerne herausnehmen und Fruchtfleisch vorsichtig auslösen und würfeln. 2 Scheibchen frischen Ingwer und 2 Gewürznelken in einem Gazesäckchen zusammenbinden. In einem Topf pro kg Kürbisfleisch 0,5 l Milch mit den Gewürzen und den Kürbiswürfeln zum Kochen bringen und ca. 30 Minuten köcheln. Gewürzsäckchen herausnehmen, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen und pürieren bis eine sämige Suppe entsteht. In die ausgehöhlten Kürbishälften füllen, ein bis zwei Löffel Schlagobers in die Mitte setzen und mit frischem Schnittlauchröllchen bestreut servieren.





Apfelfleckerln


0,5 kg Äpfel, Zimt, 1 EL Butter, 10 dag Brösel (oder die hälfte geriebene Nüsse), 30 dag Fleckerl gekocht, optional Rosinen und Honig


Äpfel fein raspeln, mit Zimt vermengen. Butter zerlassen und mit Bröseln im Rohr leicht anrösten. Fleckerl, Äpfel und Brösel vermengen, in gefettete Auflaufform füllen und im vorgeheizten Backrohr etwa 5-10 Min erhitzen. Wer's süßer mag gibt Rosinen oder Honig dazu.





Tomatensauce – hausgemachtes Sugo

(5 Gläser a 370 ml), ein Rezept von Ingrid Weber


2 kg reife Tomaten, 4 Zwiebeln, 100 g Honig, 3 TL unjodiertes Natursalz, je 1 TL Pfeffer und Paprika edelsüß, 1/8 Liter Apfelessig


Tomaten mit Zwiebeln vierteln und mit dem Essig 15 Minuten kochen, dann pürieren (oder passieren), Honig und Gewürze dazugeben und in Gläser Füllen (bis zum Rand!). Verschließen und auf dem Kopf stellen (zum verdichten) danach 5 Minuten in einem Topf mit Wasser bei 80 Grad sterilisieren.

Es funktioniert aber angeblich auch ohne sterilisieren - dann sind die Vitalstoffe besser erhalten.

Tipp: Zum Eindicken kann fein gemahlener Naturreis verwendet werden (frisch mit dem Getreidemühle gemahlen).

Weiteres kann nach Belieben gewürzt werden: Basilikum, Rosmarin, Thymian, Oregano, Knoblauch ...





Honigmarmelade Grundrezept


1 kg reifes beliebiges Obst (auch gemischt), 300-500 g Honig nach Geschmack und Obstsorte und Süßverlangen, 25-30 reines Apfelpektin (das ist mehr als auf der Packung angegeben, weil Honig die Masse flüssiger macht, daher braucht man mehr Pektin), ev. Zitronensaft


Die Hälfte der Früchte pürieren und Apfelpektin einrühren. (Es wird sehr schnell ziemlich fest, nicht erschrecken!!). Dieses Fruchtmus und die anderen Früchte einige Minuten unter ständigem Rühren kochen, (man kann zum Schluss auch alle Früchte noch einmal pürieren) dann den Honig dazugeben und noch eine Minute kochen lassen.

Gläser mit Schraubverschluss sehr heiß spülen und umgedreht auf ein Tuch stellen. Den Schaum von der Marmelade abschöpfen, die Marmelade heiß, randvoll (wichtig, dass es keine Schimmel später bildet!!!) in Gläser füllen. Deckel (Innenseite ev. mit Rum beträufeln – auch wegen Haltbarkeit) fest zudrehen und Gläser auf den Deckel stellen (zum Abdichten). Langsam auskühlen lassen, umdrehen, mit Etiketten versehen und kühl und trocken lagern. Haltbarkeit 1 Jahr.


Variationen:

Statt Apfelpektin "Konfitura" oder "Konfigel" verwenden, genau auf die Packung achten, dass keine unnötige Zusatzstoffe drinnen sind.

Oder mit Agar-Agar: Für 1 kg Früchte 2 gestrichene TL Pulver. Agar Agar wird erst nach dem Abkühlen fest, deswegen mit einem kleinen Löffel eine Konsistenzprobe machen. Auch der Geschmack ist ein wenig anders, als bei "normalen" Marmelade.

Ohne Honig, sehr reife und süße Früchte verwenden, dafür weniger Pektin nehmen. Honig erst beim Servieren auf dem Tisch stellen, und jeder rührt selber Honig ein wenn man es braucht! So bleibt der Honig ungekocht und besonders wertvoll.

Anstatt Pektin unreife Äpfel verwenden. (am Anfang des Sommers in den Kühlschrank auf Vorrat lagern!) ... so hat man früher die Marmelade gekocht.





Ratatouille

ein Rezept von der AG Gemeinsam Landwirtschaften, Ochsenherz


400 g Zwiebel, 2 Paprikaschoten (geschnitten), 1-2 Melanzani (in Würfel geschnitten), 300 g Zucchini (in Würfel oder Scheiben geschnitten), ca. 400 g geschälte und gewürfelte Tomaten, 5 EL Olivenöl, ca. 1 EL Zucker, 1 Bund Thymian, gehackt, 1 Bund Basilikum, gehackt, 1 Knoblauchzehe, 40 g Parmesan, frisch gerieben, Salz, Pfeffer, Olivenöl


Den Zwiebel fein hacken und in Olivenöl anbraten. Die Melanzanistücke dazugeben und etwa fünf Minuten mitbraten. Dann die Paprikastücke, die Zucchini und die Tomaten beigeben, eventuell (nach Bedarf) auch etwas Flüssigkeit (Tomatensaft). Zucker dazugeben und mit Salz und Thymian würzen. Das Ganze 15 bis 20 Minuten dünsten lassen. Mit Basilikum, Knoblauch, Pfeffer verfeinern und nach Geschmack ein bisschen Hartkäse unterrühren. Fertig!





Feigen mit Ziegenfrischkäse

als Vor- oder Nachspeise Zutaten für 4 Portionen


4 Feigen, 100 g Ziegenfrischkäse, 2 Tl Waldhonig, 1 Tl Rosmarinnadeln, 1 Radicchio, 2 El Olivenöl, Salz, Pfeffer, 4 Tl Kürbiskernöl

Die Feigen über Kreuz tief einschneiden, aber nicht durchschneiden und auf ein Backblech setzen. In die Mitte der Feigen jeweils 1/4 des Ziegenfrischkäses geben und mit jeweils 1/2 Tl Honig beträufeln.

Rosmarinnadeln fein hacken. Radicchio putzen und längs vierteln.

Die gefüllten Feigen unter dem vorgeheizten Backofengrill auf der mittleren Schiene 5-6 Minuten erwärmen.

Inzwischen das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, den Radicchio darin bei mittlerer Hitze 30 Sekunden dünsten. Leicht salzen und pfeffern, mit den Feigen auf flachen Tellern anrichten. Feigen mit etwas Rosmarin bestreuen und mit jeweils 1 Tl Kürbiskernöl umträufeln. Sofort servieren.

Dazu passen geröstete Ciabatta-Scheiben.





Zucchini-Haferflockenlaibchen am Blech

ein Rezept von Petra Königshofer vom Nets.werk Haag


800 g Zucchini geraspelt, 160 g Haferflocken, 1 Ei, 20 g Öl, Salz, Pfeffer, Muskat, Petersilie gehackt, optional: Knoblauch gepresst oder gehackt

Alle Zutaten vermengen, etwas stehen lassen, damit die Haferflocken ein wenig den Saft der Zucchini anziehen können. Auf 2 Blechen mit Backpapier dünn aufstreichen und im Rohr bei ca. 180 Grad knusprig backen.

Dazu passt etwa Paradeissalat und frisches Schafjoghurt.





Grüner Smoothie


ist nicht nur ein neues Produkt in unserem Shop das zu lecker schmeckt, sondern viel mehr!

Lesen Sie dazu ausführlich einen Auszug in pdf zu dem gleichnamigen Buch in gu-Verlag, und eine allgemeine Beschreibung sowie die 10 wichtigsten Tipps über den grünen Smoothie, beides von Manuel Harand aufbereitet.





Ankes Apfelkuchen

Zutaten für ein ganzes Blech, für eine Tortenform einfach die Hälfte nehmen


250 g Zucker, 500 g Mehl, 2 Eigelbe, 250 g Butter (sehr weich), 1 Päckchen Backpulver,2 Päckchen Vanillezucker, 1 gutes Kilo Äpfel

Die Äpfel schälen und blättrig hobeln. Stehen lassen.

Alle restlichen Zutaten mit den Knethaken des Mixers zu einer bröseligen Masse vermengen.

Zwei Drittel des Teiges auf ein Backblech drücken, die Äpfel darauf verteilen, eventuell mit Zimt verfeinern, und den restlichen Teig locker darüber streuen.

Im Backofen bei 180 °C backen bis ein wunderbarer Duft durch das ganze Haus strömt und die Oberfläche lecker angebräunt ist.





Buntes Gemüse


1 Bund Lauchzwiebel, ca. ein halbes Kilo Fisolen, ca. ein halbes Kilo Karotten, Öl, Salz, (frisches) Liebstöckl, Bohnenkraut und Petersilie


Lauchzwiebel in 3 cm lange Stücke schneiden und in Öl (von der Olive oder Sonnenblume) goldgelb rösten, Fisolen (am besten bunt: gelb, grün, violet) in 5 cm lange Stücke sowie Karotten in Scheiben schneiden (ca. 0,5 cm dick) und auch etwas anrösten.

Salzen, ein gr0ßes Blatt Liebstöckel und ein Ästchen Bohnenkraut dazu geben. Weich dünsten (möglichst ohne Wasser). Gehackte Petersilie darüber streuen.


Dazu paßt Dinkelreis oder auch Erdäpfel (in Butter oder Pürree) und Gurkensalat.





Haloumi mit Limettenvinaigrette und Minze


Saft und Schale von zwei Limetten (oder Zitronen) mit 4 EL Olivenöl und Pfeffer zu einer Vinaigrette verrühren. 400g Haloumi Käse (bei uns als Heumilchkäse zu bestellen) in 0,5 cm Scheiben schneiden und in einer Pfanne braten, bis er auf beiden Seiten eine schöne hellbrauen Farbe hat. In einer Flachen Schüssel anrichten, mit Vinaigrette übergießen, mit gehackten Minzblättern bestreuen.

Wird serviert mit Fladenbrot oder Toast und Gurkenscheiben.





Gefülltes Sommergemüse


ca. 2 (am schönsten sind runde) Zucchini und eine Melanzani halbieren, aushöhlen und ca. 1 cm Rand stehen lassen. (Bei runden Zucchini den Deckel abschneiden und nach der Füllung wieder als Hut aufsetzen.)

Das Gemüseinnenleben fein schneiden und mit 1 bis 2 zerdrückten Knoblauchzehen in ein bisschen Öl abbraten.

100g Getreidereis (Emmer, Einkorn, Dinkel,…) kochen und mit dem gebratenen Gemüse sowie 1 gewürfelten Tomate, 100g gewürfeltem (Frisch-)käse, frischen gehackten Kräutern (z. B. Thymian und Rosmarin), Pfeffer, Salz abschmecken und in die Gemüse füllen.

Die gefüllten Stücke in eine gefettete Form setzten und mit Öl beträufeln. Im Backrohr bei 180 °C ca. 35 Minuten backen.





Zucchinikuchen

Quelle: Besser Essen

40 dag Zucchini, 3 Eier, 15 dag Zucker, 0,2l Sonnenblumenöl, 1 TL Zimt, 4 dag Haselnüsse, 1 Packerl Vanillezucker, 15 dag Weizenmehl, 15 dag Vollkornmehl, halbes Packerl Backpulver.


Zucchini waschen und fein raspeln, Backrohr auf 170 Grad vorheizen.

Eier und Zucker schaumig rühren, Sonnenblumenöl langsam einrühren, Zimt, Haselnüsse und Vanillezucker dazugeben. Zucchini untermischen. Mehl und Backpulver langsam rühren.

Teig auf ein ausgelegtes Backblech streichen und im Rohr ca. 45 Minuten backen.

Optional: Mit zerlassener Schoko garnieren. Dazu Schlagobers.





Gebratenes Gemüse


Melanzani, Zucchini und Paprika (am besten bunte) der Länge nach vierteln, in eine ofenfest Pfanne legen, mit Olivenöl beträufeln, salzen, bei ca. 200 Grad etwa 30 Minuten im Rohr braten.

Vor dem Servieren einige Kapern über die gebratenen Paprika streuen.

Dazu passen gut heurige Petersilienerdäpfel und Paradeissalat mit Basilikum (Paradeiser kurz vor dem Servieren mit Öl, Salz, frischem Basilikum und Balsamico-Essig vermengen).





Pasta mit Zucchini

ein schnelles Gericht, das besonders die Kinder mögen!


2-3 grüne und/oder gelbe Zucchini, 1-2 Knoblauchzehen (je nach Geschmack), Olivenöl, etwas Parmesan und Peccorinio (Schafgouda ist auch möglich), eine kleine Hand voll Basilikum- Blätter


Knoblauchzehen mit dem Messer zerdrücken (nicht ganz zerquetschen) und in einer Pfanne in heißem Olivenöl (ca. 3-4 Eßlöffel) goldgelbbraten. Zucchini in dünne Scheiben schneiden, in die Pfanne geben, salzen und braten bis sie etwas Farbe bekommen und weich werden. Knoblauch aus der Pfanne geben. Basilikum klein zupfen und Käse reiben. Die Nudeln (z.B. Penne oder die breiten Dinkel-Bandnudeln der Familie Frühwald) in reichlich Salzwaser kochen, abgiesen und zu den Zucchini in die Pfanne geben, kurz durchrühren. Basilikum und Käse (Menge je nach Geschmack) hinzufügen und nochmals gut durchrühren. Sofort - mit Salat und hellem Brot - servieren.





Knoblauch Paradeiser

aus dem Buch Aufgedeckt! Appetit auf Klimaschutz von der Umweltberatung


Backrohr auf 180 °C vorheizen, 1kg Paradeiser waschen, kreuzweise einritzen, mit Salz und Pfeffer bestreuen und in einen flachen Bräter geben. 6 Knoblauchzehen in Scheiben schneiden, über den Paradeisern verteilen und das Ganze mit Olivenöl beträufeln. Im Backrohr ca. 15 - 30 Minuten schmoren.

Für die Sauce 1 Bund Thymian und Rosmarien von den Stielen zupfen, 1 - 2 Knoblauchzehen zerkleinern und gemeinsam mit den Kräutern und 30 g Mandeln (ev. auch Sonnenblumensamen probieren) mit einem Mixstab zerkleinern. 2 EL geriebenen Hartkäse, 6 EL Olivenöl und die Flüssigkeit, die am Backblech von den geschmorten Paradeisern angefallen ist, dazugeben. Ev. noch mit Salz und Pfeffer würzen. Die Sauce über die Paradeiser geben und servieren.

Passt hervorragend zu Gegrilltem und/oder heurigen Erdäpfeln in der Schale.





Ribiselschnitten - ein Klassiker


250 g Zucker, 2 P Vanillezucker, 6 Dotter und 6 EL Wasser schaumig rühren.

Nach und nach unterrühren: 10 dag zerlassene Butter, 0,5 kg Mehl, das mit 1 P Weinsteinbackpulver vermengt ist und 1/8 l Milch.

Masse auf ein gefettetes Blech streichen und bei 180 °C vorbacken. 6 Eiklar zu einem steifen Schnee schlagen, 300g Zucker (je nach Geschmack auch mehr) einmengen und zum Schluß 600g Ribisel darunterheben. Die Mischung auf den vorgebackenen Teig geben und bei ca. 150 °C hellbraun fertigbacken.





Crêpes mit Mixed Greens und Ziegengervais oder Poccocino

(für 2 Personen)


für den Crêpeteig in einer Schüssel mit dem Schneebesen gut verrühren: 130 ml Milch, 2 Eier, 1 Prise Salz, 2 EL Öl, 60 g fein vermahlenes Buchweizenmehl (oder Dinkelmehl); ca. 20 Min. rasten lassen

in einer Pfanne in Butter dünne Crêpes beidseitig herausbraten und aufeinander schichten

für die Füllung 2 Jungzwiebel klein schneiden, anbraten, 1 EL gehackten Thymian zugeben ca. 250 g gewaschene und trocken geschleuderte Mixed Greens zugeben und unter Rühren ca. 6 Min. zusammen fallen lassen, vom Herd nehmen, grob hacken

125 g Ziegenfrischkäse oder Poccocino, ev. abgeriebene Schale 1/2 Bio-Zitrone, 1 Prise geriebene Muskatnuss, 2 EL geriebenen Parmesan, gehackte Dille mit dem Mixed Green vermischen

die Crêpes jeweils in der Mitte mit der Füllung bestreichen, zusammen klappen, in eine ausgebutterte Form legen, mit 3 EL geriebenem Parmesan bestreuen und bei 180 ° im vorgeheizten Backrohr ca. 15 Min. überbacken; dazu Salat servieren





Mangold-Knödel und Stiele


2 Jungzwiebel, 500 g Mangold, 500 g Semmelwürferl, 1 Ei, ca. 200 ml Milch oder Wasser, etwas Mehl


Jungzwiebel in etwas Butter glasig rösten, Mangoldstiele von den Blättern trennen, die in Streifen geschnittenen Mangoldblätter mit den Zwiebeln und etwas Salz 5 Min. dünsten, mit den Semmelwürferl vermengen, Milch/Wasser (nicht zu viel) und Ei dazu, alles gut vermengen, rasten lassen, Knödel formen und in etwas Mehl wälzen, in siedendem Wasser ca. 15 Min. köcheln (müssen an Oberfläche schwimmen).

Mit Butter oder Sauce (Pilz- oder Tomate oder etwas Fleischiges) servieren.


Die Mangoldstiele kann man in etwas Wasser mit Salz weich dünsten. Butter oder Käse (Parmesan oder Feta/Poccocino) drauf - fertig (die Kinder mögen das besonders gern, weil die Stiele ein wenig süßlich schmecken)!

Man kann die Mangoldstiele auch mit Käse überbacken oder - wie in Sizilien - mit viel Butter und Semmelbröseln (im Sommer mit Paradeisstücken vermengt) servieren.

Das gleiche Rezept kann man übrigens auch mit Stielen und Blättern der frischen Roten Rübe machen!





Spargelquiche


Topfenteig (250 g Topfen, 150 g Butter, 200 - 250 g Mehl, Salz) verkneten und im Kühlschrank rasten lassen. 500 g grünen Spargel Klasse III (geht natürlich auch II) kurz in Salzwasser blanchieren. Form mit Teig auslegen, Rand stehen lassen, mit Spargel belegen. 3 Eier versprudeln, mit einem Joghurt, 150 g geriebenem Käse, Salz und Pfeffer verrühren und über den Spargel gießen. Im Rohr bei 180°C backen. Blattsalat passt gut dazu und sie schmeckt auch kalt beim Picknick sehr lecker!





Mangoldstrudel


0,25 kg Mehl (z.B. Weizenmehlspeismehl vom 3er Hof), ein EL Öl, ein Achterl warmes Wasser, eine Prise Salz, je nach Vorliebe ca. 110 g Feta Käse (sehr gut passt der Poccocino der Fam. Neu), ca. 700 g Mangold.


Der Teig:

Am besten lässt sich der Strudelteig ausziehen, wenn man glattes Weissmehl verwendet. Man kann aber auch Vollkornmehl oder gar frisch gemahlenes Mehl verwenden. Insbesondere im letzteren Fall läßt sich der Teig schwerer ausziehen – da muss dann der Nudelwalker helfen.

Mehl mit Wasser, Öl und Salz so lange kneten bis der Teig seidig wird oder gar Blasen schlägt, ca. eine halbe Stunde rasten lassen.


Die Fülle:

Mangold in Streifen schneiden. Ein bis zweu Knoblauchzehe leicht drücken (mit dem Messer) in (Oliven- oder Raps-) Öl hellbraun anbraten, dann herausnehmen. Mangold reingeben, etwas Salz und Muskatnuss hinzufügen, auf geringer Hitze 10 Minuten dünsten. Kaltstellen.


Der Strudel:

Strudelteig ausziehen (am besten auf einem bemehlten Tuch). Den erkalteten Mangold darauf verteilen, ebenso den Poccocino (Feta). Strudel einrollen und aufs befettete (Öl) Blech legen. Bei 180 Grad ca. 40 Minuten backen.





Rabarberkompott mit Schlagobers


Rabarber schälen, mit etwas Wasser weich dünsten, süßen (Zucker oder Honig), ev. Zimt dazu, fertig.





Erdbeer-Spargel-Salat


500 g Erdbeeren, Zucker, EL rosa Pfeffer, Rapsöl zum braten, 500 g grüner Spargel, 1 Bund Rucola, 2 EL weisser Balsamico, handvoll geriebene Nüsse, 2 TL Honig


Erdbeeren halbieren und leicht zuckern, mit zerstoßenem Pfeffer und 1 El Balsamico vermengen und ziehen lassen. Spargel am unteren Ende über Daumenlänge abschneiden und in mundgerechte Stücke schneiden. Bei mittlerer Hitze in Öl anbraten, Honig dazu und 1 EL Balsamico. Den Rucola waschen, schleudern und mit den Erdbeeren und Spargel auf einer Platte anrichten. Balsamico Sud darüber gießen und Nüsse darüber streuen. (aus: Das Klima Kochbuch. Klimafreundlich einkaufen, kochen und geniessen. Kosmos Verlag)





Spargel mit einfacher Vinaigrette


1 gekochtes Ei, 1 Schalotte und einen Bund Petersilie hacken, mit 1 EL Balsamico Essig, 2 EL gutes Öl, Senf, Salz, Pfeffer, ev. Honig, ev. Zitronensaft vermischen. Spargel kochen, noch warm mit Vinaigrette übergiessen und mit Erdäpfeln servieren.

Wer nicht hacken will, macht die Vinaigrette einfach mit dem Stabmixer. Pssssst - fertig. Zutaten wie immer je nach Geschmack wild variieren!





Kohlrabi-Salat


Kohlrabi fein reiben (gehackte Radischen tun es auch), Minzblätter dünn schneiden, beides mit Salz, Pfeffer und Sauerrahm vermengen.

Dazu passen Erdäpfel mit Butter oder Leinöl, und in Olivenöl gebratener und kurz mit etwas Salz (ohne Wasser) geschmorter grüner Spargel (Tipp: Spargel der Klasse III ist schnell durch, weil er dünn ist!).





Crunchy - Müsli


3,5 Tassen Haferflocken, 1/2 Tasse gehackte Walnüsse, 1/2 Tasse Leinsamen, 1 Tasse Sonnenblumenkerne mit 1/2 Tasse Pflanzenöl und 1/2 Tasse Honig vermischen. Die Mischung auf ein mit Backpapier belegtes Blech und bei 200°C im Ofen ca. 30 Minuten backen. Dabei immer wieder durchmischen, damit das Crunchy regelmäßig gebräunt ist. Dann noch mit Trockenfrüchten mischen (z. B. 1 Tasse Rosinen oder klein geschnittene getrocknete Marillen) und mit Joghurt, Milch oder frischen Früchten (geriebener Apfel) servieren.

Wer es weniger süß mag, nimmt weniger Honig, es können alle möglichen Kerne, Saaten und Flocken dazugemischt werden. Hält sich auch ganz gut (bei uns aber höchstens ein paar Tage - dann ist immer alles verputzt).

Noch ein Tipp zu Sonnenblumenkernen: Trocken in der Pfanne geröstet sind sie eine beliebte Beilage für Kinder, die sonst nur ledigen Reis, Nudeln und Erdäpfel essen. So werden Vitamine und Proteine eingeschmuggelt.





Grüner Spargel mit Butter


2 bis 2,5 Kg frischen Spargel, 2-3 Liter Wasser, 1 TL Salz, 1 Prise Zucker, 1 TL Butter oder Öl, 150 g Butter, 1-2 EL gehackte Petersilie, 1 EL Semmelbrösel

Spargel waschen, schälen und in kochendes Wasser geben (Salz und ev. etwas Zucker und wenig Butter/Öl dazu geben). Etwa 15-25 Minuten kochen lassen. Den Spargel mit einem Schaumlöffel vorsichtig herausnehmen und auf einen flachen Teller legen. Spargel mit zerlassener oder brauner Butter (in der man auch 1 EL Semmelbrösel rösten kann) anrichten. Anschließend mit Petersilie bestreuen.

Dazu passen Erdäpfel, Schinken oder Kalbsschnitzel, Eier ...





Spinat-Quiche


Einen Topfenteig aus 200 g Topfen, 200 g Butter und 200 g Mehl mit einer Prise Salz bereiten, (Ich nehme immer ca. 150 g Butter und 250 g Topfen.) und in eine Form drücken.

Zwiebel oder Schalotten anrösten, ca. 0,5 kg Spinat dazugeben und zusammenfallen lassen. Spinatmischung würzen (Salz, Pfeffer, Knoblauch) und auf dem Teig verteilen. 3 Eier mit einem Joghurt verquirrln, 50 - 100 g Käse reiben und mit dem Ei vermengen. Den Eiguss über die Spinatschicht und bei 180 Grad ca. 30 - 40 Minuten backen.

Bei Unverträglichkeiten kann die Speise auch mit Schaftopfen, Schafjoghurt oder Ziegengervais zubereitet werden. Natürlich kann auch mit jedem anderen Gemüse gefüllt und wildest variiert werden!





Dinkelreis-Laibchen


Dinkelreis mit Ei, Walnüssen (gehackt), gerastpeltem Wurzel-Gemüse und Zwiebel (optional) vermischen, in Bröseln wälzen, langsam in Öl herausbraten (oder mit Öl beträufeln und im Backrohr fertig braten).

Dazu passt gut (Schaf-)Joghurt (ev. mit Schnittlauch) und ein Butterhäupelsalat.





Grünkernaufstrich

ein Rezept von Barbara Brodegger


Zur Basis: Grünkern grob mahlen (wer keine Mühle hat, einweichen und länger kochen, dann zerfallen die Körner von selbst) in Gemüsebrühe aufkochen, nach dem Quellen sollte es ein dicker Brei sein, indem der Löffel steckt. Ca. halbe Tasse Grünkern in etwas mehr als einer Tasse Gemüsebrühe. Im warmen Zustand gebe ich gerne etwas Butter oder Frischkäse dazu, abschmecken mit Salz.

Unterschiedliche Würzungen je nachdem was gerade da ist: Bärlauch, fein geriebener Kren, Pfeffer, Petersilie, Schnittlauch. Auch zerkleinerte Sonnenblumenkerne oder Leinsamen können mal zur Abwechslung mit gemischt werden. Kürbiskernöl in geringen Mengen oder Chilli und Ingwer im Winter.





Bärlauchknödel


80 bis 100 g Bärlauch waschen, trockenschleudern und im Mixer mit 30 ml Pflanzenöl gut durchmixen. Knödelbrot von 8 Semmeln (ca. 250 g) in einer Mischung von 3 Eier, 250 ml Milch, Salz, Pfeffer und ev. Suppenwürze einweichen. 1

Zwiebel fein schneiden, in etwas Öl anschwitzen und mit der Bärlauchpaste und der Semmelmasse vermengen. Knödel formen und in kochendes Salzwasser einlegen, 15 Minutten ziehen lassen.

125 g Butter zerlassen, leicht bräunen und über die, mit Bärlauch garnierten Knödel gießen, eventuell mit geriebenem Käse bestreuen.

Wer es knofliger will, kann mehr Bärlauch nehmen, wers grüner will, Spinat dazutun.





Giersch-Erdäpfel-Gratin

Mengen für 5 Personen


1 kg Erdäpfel schälen und in ca 2 bis 3 mm dicke Scheiben schneiden.

2 bis 3 Handvoll Gierschblätter waschen und gut abtropfen.

Eine feuerfeste Form mit Knoblauch ausreiben und dann mit Butter ausschmieren. Die Erdäpfel und den Giersch abwechselnd fächerförmig in die Form einschlichten. Dazwischen immer wieder etw. salzen und pfeffern. Das Ganze mit einem 1:1 Schlagobers-Milch-Gemisch (ca. 3/4 l) gerade bedecken. Mit würzigem, geriebenem Käse bestreuen.

Im Backrohr bei 200°C ca. 20 min. backen, und mit buntem Wildkräuter-Blumen-Salat servieren.





Hirse-Laibchen


150 g Hirse in 2,5 facher Menge Suppe kochen, 2 Zwiebeln klein schneiden, 200 g Wurzelwerk (Karotten, Zeller, Pastinak, ...) reißen, und mit den Zwiebeln in 30 g Butter anrösten.

150 g Käse (Hartkäse gerieben, Frischkäse zerdrückt) mit Hirse und Gemüse vermischen, mit Kräutern, Salz, Pfeffer würzen, Laibchen formen und entweder im Fett braten (sehr gschmackig) oder im Rohr backen (fettärmer).

Sehr lecker mit frischem (Schaf-)joghurt, ev. mit Knoblauch gut gewürzt





Schwarzwurzeln schälen


Dieses feine Gemüse ist ein Rohdiamant, der einen kleinen Schliff braucht, um zu strahlen. Zuerst fest mit der Gemüsebürste abschruppen, dann mit dem Gemüseschäler rasch schälen, Enden abschneiden und sofort in Essigwasser legen. Dabei lässt die Wurzel einen klebrigen Saft, der auf den Händen kleben bleibt. So wie beim Löwenzahnpflücken. Wem das unangenehm ist, zieht vorher Handschuhe an. Auch muss nicht jedes Fuzzi schwarze Schale herunter, je nach Geschmack kann man großzügig sein.





Schwarzwurzelsalat


Geschälte Schwarzwurzeln in 5 cm lange Stücke schneiden, weichkochen und dann, je nach Geschmack, mit Rahm oder Joghurt, Zitronensaft und Senf, Salz, Pfeffer, Kräutern marinieren.





Schwarzwurzeln gedünstet


Geschälte Schwarzwurzeln in Öl mit Knoblauch kurz anbraten, mit wenig Wasser fertigdünsten - sehr zünftig!





Schwarzwurzeln überbacken


Geschälte Schwarzwurzeln in längere Stücke schneiden, in Salzwasser weichkochen, in feuerfeste Form schichten, ev. mit Rahm und Ei übergiessen, mit geriebenem Käse bestreuen, (ev. auch Speck oder Schinken dazu) und im Rohr überbacken.





Schwarzwurzeln vorgekocht


Ich schäle meistens gleich die ganze Partie, bewahre sie gekocht im Kühlschrank auf und habe eine schnelles Essen: in die Suppe, ins Gemüse, auf die Quiche, mit Dip, als Salat ...





Borschtsch (ein Rezept von der Greisslerei 2.0)


1 Zwiebel (geschnitten) in Butter/Öl anschwitzen.

Folgendes Gemüse dazugeben und ein paar Minuten bei mittlerer Hitze rösten: 1 Knoblauchzehe, 300 g rote Rüben (grob geraspelt oder würfelig geschnitten), 300 g Erdäpfel (gewürfelt), 300 g Kraut (gehobelt), 200 g Paradeiser (aus dem Glas), 300 g Sellerie (gehobelt oder würfelig geschnitten), 3/4 l Wasser dazufügen und mit Suppenwürze, Salz und Pfeffer würzen.

1/2 bis 3/4 h köcheln lassen. Danach mit 100 ml Sauerrahm Petersilie und Dill verfeinern!





Farbenprächtige Rotkraut-Kohlsprossenpfanne mit Karottengemüse und Reis


Rotkraut, Kohlsprossen, Karotten, Öl/Butter, Salz; optional: Rosinen, Pfeffer, Petersilie, Kümmel


Ro-Ko-Pfanne: Rotkraut mundgerecht schneiden, Kohlsprossen putzen und ev. halbieren. In einer Pfanne Sonnenblumenöl erhitzen und das Gemüse (eventuell mit Knoblauch) darin gut anrösten, wie ein Gröstel - wenn es etwas anbräunt tut das dem Gericht geschmacklich sehr gut! Salzen, mit etwas Kümmel und Pfeffer abschmecken, weich dünsten.

Vielleicht möchte der experimentierfreudige Koch am Ende der Garzeit Rosinen unter die Pfanne mischen. Nicht nur Kinder mögen diese winterliche süß-sauer Mischung.


Karottengemüse: Karotten waschen, schneiden, in Butter/Öl rösten, und möglichst ohne Zugabe von Wasser weich dünsten. Mit Salz und Gewürzpaprika würzen und kurz vor dem Servieren mit Distelöl verfeinern.


Ergänzen kann man die beiden Gemüsegerichte mit Reis (eventuell Dinkel-, Emmer- oder Einkornreis). Mit frischen (Topf-) Kräutern haucht man diesem Getreide auch mehr Farbe auf den Teller.





Rotkrautstrudel


Die Fülle: 1 großer Kopf Rotkraut, 1-2 Zwiebeln, Kümmel (gemahlen, ev. auch Kreuzkümmel), 1-2 Lorbeerblätter, Salz, Öl, 1 großer Apfel; optional Ziegen oder Schaffrischkäse (z.B. Poccocino von Familie Neu).

Zwiebel hacken und in etwas Öl glasig werden lassen, klein geschnittenes Rotkraut dazu geben, salzen, Lorbeerblatt und geriebene Äpfel dazu geben. Weich dünsten. Möglichst kein Wasser zugeben. Man kann das Rotkraut auch jetzt schon essen!


Der Teig: 0,25 kg Mehl (z.B. Weizenmehlspeismehl vom 3er Hof), ein EL Öl, etwas mehr als ein Achterl warmes Wasser. Mehl mit Wasser, Öl und Salz so lange kneten bis der Teig seidig wird oder gar Blasen schlägt, ca. eine halbe Stunde rasten lassen.


Der Strudel: Strudelteig ausziehen (am besten auf einem bemehlten Tuch). Die Rotkraut darauf verteilen, Käse übers Rotkraut streuen. Strudel einrollen und aufs befettete (Öl) Blech legen, ev. auch Strudel befetten. Bei 180 Grad ca. 40 Minuten backen.


Am besten lässt sich der Strudelteig ausziehen, wenn man glattes Weißmehl (Dinkel oder Weizenmehlspeismehl) verwendet. Man kann aber auch Vollkornmehl oder gar frisch gemahlenes Mehl verwenden. Insbesondere im letzteren Fall lässt sich der Teig schwerer ausziehen – da muss dann der Nudelwalker helfen.


dazu passt z.B. ein cremiges, fettes Schafjoghurt und Buttererdäpfel





Mohnstrudel


Germteig bereiten: 1/4 l Milch erwärmen, 75 g Butter, 75 g Zucker oder Honig darin auflösen, abgeriebene Schale einer halben Zitrone und Vanillezucker sowie 1 - 2 Eier zufügen. 500 g Mehl mit 1 Packerl Trockengerm vermischen. Alles zu einem mittelfesten Teig verkneten.


Für die Fülle 250 g gemahlenen Mohn, mit der abgeriebenen Schale der zweiten Zitronenhälfte, 75 g Zucker oder Honig aufkochen lassen, mit Zimt und Rum abschmecken und 100 g Rosinen und ev. 30 g Semmelbrösel zusetzen.


Den Teig zu einem großen Quadrat ausrollen, mit der abgekühlten Fülle bestreichen und einrollen. Mit Ei bestreichen und bei 190°C ca. 30 - 45 Minuten backen.





Mohnnudeln


400 g mehlige Erdäpfel kochen, erkalten lassen und passieren.

20 g Butter, 100 g Mehl, 25 g Grieß, eine Prise Salz und 1 Eidotter mit der kalten Erdäpfelmasse zu einem Teig verarbeiten und kurz rasten lassen.


Mohnnudeln wutzeln und in einem in einem breiten Topf in Salzwasser ca. 4 Minuten zart (!) wallend kochen, bis sie oben auf schwimmen.

In einer Pfanne 40 g Butter schmelzen lassen, 80 - 100 g geriebenen Mohn zugeben.

Die fertigen Nudeln aus dem Wasser herausnehmen, etwas abtropfen lassen und im Mohn wälzen.

Mit Zucker bestreut servieren.





Mohnzelten


300 g gekochte mehlige Erdäpfel, abgekühlt durch die Presse drücken.

500 g Dinkelmehl, 1TL Backpulver vermischen und mit den Erdäpfeln, 250 g Butter, 2 Eiern, 1 Prise Salz und ev. 2 EL Sauerrahm auf bemehlter Fläche zügig zu einem Teig verkneten und eine Rolle formen.


Für die Fülle 100 g Butter erwärmen, mit 200 g Zucker oder Honig, 200 g Mohn, Vanillezucker, Rum und Zimt vermischen.


Aus dem Teig Knödel formen, flach drücken mit 1 EL abgekühlter Fülle belegen, (klassisch kommt noch ein Klacks Powidl und eine Mandel dazu), den Teig um die Fülle schließen, wieder flachdrücken und mit der Verschlussstelle nach unten auf ein Backpapier.

Im vorgeheizten Rohr auf jeder Seite 15 Minuten bei 200°C backen.

Mit Zucker bestreut servieren.





Gerstenfladen


400 g Gerstenvollkornmehl, Salz, 4 EL Butter, 200 - 250 ml Wasser, Fett für das Backblech, Butter für die fertigen Fladen


Das Mehl leicht salzen, die Butter dazu geben und zwischen den Fingern verreiben. Das Wasser hinzufügen und rasch zu einem festen Teig verarbeiten. Eventuell noch etwas Wasser zusetzen.

Aus den Teig 4 runde Fladen mit einem Durchmesser von 20 Zentimetern ausrollen. Auf ein gefettetes Backblech legen, mehrmals mit der Gabel einstechen und bei 250°C bis 20 Minuten backen.

Butter zerlassen und die Fladen vor dem Servieren damit bestreichen.

Statt der Butter für den Teig kann man auch Öl verwenden.





Gemüse-Gersten-Pfanne


200 g Gerste, 500 ml Wasser, 200 g Karotten, 100 g Knollensellerie, 400 g Lauch, Öl, 1 TL Thymian, Salz, Pfeffer, 50 g Reibkäse (z.B. Schafschnittkäse oder Schafgouda vom Michlhof)


Die Gerste über Nacht im Wasser einweichen.

Am nächsten Tag im Einweichwasser zum Kochen bringen, 45 Minuten auf kleiner Flamme garen und 15 Minuten ausquellen lassen.

Karotten in Scheiben, Sellerie in Stifte und Lauch in Ringe schneiden und im heißen Öl unter Rühren andünsten. Die Gerste unterrühren, mit Thymian, Salz und Pfeffer abschmecken und zugedeckt 15 Minuten köcheln lassen. Eventuell noch etwas Wasser zugießen.

Den Käse reiben und über die Gemüsegerste streuen.





Amarant-Lauch-Gratin


200 g Amarant, 400 ml Wasser (oder Milch), ein Schuß Schlagobers, Salz, 300 g Lauch, Pfeffer, Muskat, ca. 150 g Mozarella (z.B. Heumilchkäse der Fam. Hirsch)


Backofen auf 200 Grad vorheizen.

Amaranth in einem Topf im zerlassenen Fett anbraten, Wasser und Schlagobers zugiesen mit Salz (ev auch Soja-Sauce), Pfeffer und Muskat würzig abschmecken. Etwa 15 Minuten bei kleiner Hitze quellen lassen.

Lauch in 1 cm dicke Scheiben teilen. Die Lauchringe mit etwas Wasser in einen Topf geben und garen.

Den Amaranth mit der verbliebenen Lauch-Flüssigkeit in eine gefettete kleine Auflaufform geben. Mit den Lauchringen bedecken, diese mit Pfeffer und Muskat würzen. Mozzarella in Scheiben schneiden und über den Lauchringen verteilen./

Im vorgeheizten Ofen 15 - 20 Minuten gratinieren.


Tipp: Wer keinen Lauch mag, probiert das Gratin mit einem anderen saisonalen Gemüse.





Käferbohnen in Paradeis-Sauce


500 g getrocknete Bohnen (Käferbohnen), 2 Tassen Olivenöl, 2 große Zwiebeln, 6 große gewürfelte Paradeiser oder Paradeis-Polpa aus dem Glas, 4 Knoblauchzehen, Salz und Pfeffer Zubereitung


Die Käferbohnen über Nacht (mindestens 12 h) in reichlich kaltem Wasser einweichen. Die Bohnen abgiessen und in leicht gesalzenem frischen Wasser weich kochen – dies dauert ja nach Größe und Alter der Bohnen ca. 1 bis 2 Stunden. (Nach 10 Minuten Kochzeit Schaum abschöpfen – soll die blähende Wirkung vermindern.) Im Druckkochtopf gehts schneller. Die Bohnen im Kochwasser etwas abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit Zwiebeln und Knoblauch klein würfeln und danach mit dem Olivenöl erhitzen.

Entkernte und zerkleinerte Tomaten zugeben (zur Winterszeit aus dem Glas) und mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. Ein paar Minuten vor sich hinköcheln lassen. Die Bohnen unterheben und die Masse in eine Auflaufform geben. Im vorgeheizten Backofen bei 200°C ca. eine dreiviertel Stunde backen.

Dazu passt krosses Weißbrot oder Reis.





Rindfleischsalat mit Käferbohnen


250 g gekochtes Rindfleisch, 250 g Bohnen (z. B. Käferbohnen), 1 Zwiebel in Ringerln geschnitten, 2 EL Balsamico, ev. Schnittlauch in Röllchen geschnitten, Salz, Pfeffer, 1 EL Kernöl (anderes Öl nach Geschmack), 2 Zehen gehacker Knoblauch


Bohnen wie oben beschrieben einweichen und weichkochen, ev. Thymian ins Kochwasser geben.

Das Rindfleisch in kleine Scheiben schneiden und zu den abgeseihten und abgekühlten Bohnen geben. Zwiebeln und Knoblauch dazu.

Mit Salz, Pfeffer, Essig würzen und Kernöl darüber verteilen.

Mit Schnittlauchröllchen dekorieren.





Traditionelles Rübengemüse


Zwiebel, Stoppelrübe, Mehl, Sauerrahm, Salz, Kümmel, ev. Pfeffer


Zwiebel glasig dünsten, Stoppelrübe nudelig gehachelt dazu geben, mit Salz und Kümmel weich dünsten (ev. wenig Wasser zugeben).

Zum Schluß Rahm mit etwas Mehl und Wasser vermischen und zur Stoppelrübe geben - kurz aufkochen lassen.

Mit Salz und Pfeffer abschmecken.





Wintergemüse-Eintopf


Knoblauch, Kohlsprossen, Stoppelrübe, Erdäpfel, ev. Erbsen


Knoblauchzehe sanft zerdrücken und anrösten (nicht zu dunkel - sonst wird er bitter), Kohlsprossen mit rösten, Stoppelrübe (würfelig geschnitten) dazu geben und zuletzt (wir haben gern mehlige) Erdäpfel dazu geben.

Salzen, Kümmel dazu, etwas Wasser dazu geben (nicht zu viel) und weich dünsten - fertig!

Manche Kinder haben noch gern Erbsen mit dabei.





Karpfenfilets in Schlagoberssauce


800 g Karpfenfilet, Salz, Zitrone, Butter, 1 kleine Zwiebel, 150 g Karotten, 1 kleine Selleriestange, 1/2 Lauchstange, 1 Knoblauchzehe, 200 ml Schlagobers, frischgemahlener schwarzer Pfeffer, etwas Mehl, Öl zum Braten


Karpfenfilets waschen, in 3 cm große Würfel schneiden, salzen, pfeffern und mit Zitronensaft beträufeln.

Gemüse waschen, und in dünne Streifen schneiden. Zwiebel leicht in Butter anschwitzen, dann die Gemüsestreifen zugeben und mitrösten. Eine halbe Zehe Knoblauch in Scheiben schneiden und dazu geben, kurz mitschwitzen. Mit Schlagobers aufgießen und kurz einkochen lassen.

Die marinierten Karpfenfiletstücke in Mehl wenden und in sehr heißem Fett anbraten, in die Sauce geben und ganz kurz (maximal 1 Minute) ziehen lassen.

Mit Petersilienkartoffeln servieren.





Gebratene Rote Rüben mit Thymian und Ziegenkäse


Rote Rüben, Thymian, Ziegenkäse, Öl, Salz, ev. Pfeffer


Rote Rüben schälen und in ca. 1,5 cm dicke Scheiben schneiden. In eine Pfanne legen, mit Öl (z.B. Rapsöl von Fam. Rappersberger) beträufeln, salzen, ev. pfeffern. Frischen (noch ist er nicht mit Schnee bedeckt) oder getrockneten Thymian darüber geben. Bei 190 Grad ca. 35 - 40 Minuten braten.

Mit Ziegenfrischkäse oder auch reiferen Ziegenkäse (z.B. Poccocino von Familie Neu) servieren. Als Vorspeise oder mit Erdäpfeln und Salat als Hauptspeise geniesen.





Julianas Kohlsprossen - Erdäpfeltopf


Öl in einen Topf geben, Knoblauchzehen sanft zerdrückt dazu. Wenn das Öl erhitzt ist, können die Knoblauchzehen wieder herausgefischt werden (oder sie können je nach Geschmack auch drinbleiben).

Kohlsprossen in die Hälfte schneiden, Erdäpfel schälen, in grobe Stücke schneiden und in den Topf geben.

Mit Kümmel (die Kinder mögen ihn lieber gemahlen), Salz, Muskatnuß und ev. Pfeffer würzen und langsam fertig dünsten.





Julias Grünkohleintopf


1,25 kg Grünkohl, 375 g Erdäpfel, 1 - 2 Zwiebeln, 50 g Schweine- oder Gänseschmalz (Butter oder Butterschmalz), 375 g geräucherte Kochwurst (klassisch Mettwurst; oder z. B. Kabernossi), 50 g Haferflocken, 0,5 l Flüssigkeit (Gemüsebrühe oder Wasser; ich nehme immer Wasser), Nelken, Salz, 1 Messerspitze Zimt, 1 KL Zucker, 1 KL Senf


Grünkohl gut waschen, ist oft in der Mitte erdig und sandig!

Falls der Grünkohl am Feld noch keinen Frost bekam, lohnt es sich, diesen einzufrieren, er schmeckt dann besser.

Am Topfboden die Hälfte vom Schmalz schmelzen lassen, dann alle weiteren Zutaten aufschichten. Die Würste vorher einpiecksen, damit die Haut beim Kochen nicht platzt. Nelken, Salz und Haferflocken dazugeben, Flüssigkeit aufgießen und restliches Schmalz oder Butter in Flöckchen oben drauf geben.


Ankochen und 60 - 70 Minuten fortkochen, 5 - 10 Minuten in Nachwärme garen.

Mit Zimt, Zucker und Senf abschmecken.

Im Schnellkochtopf gehts natürlich deutlich schneller.





Schneller Apfelstrudel

Zutaten reichen für ca. einen Strudel


250 g Dinkelvollmehl (am besten frisch gemahlen), 250 g Topfen, 250 g Butter, Prise Salz, 4 - 5 große Äpfel, Zimt


Mehl, Topfen, Butter, Salz zu Teig verarbeiten (geht leichter, wenn die Butter schon einige Zeit außerhalb des Kühlschranks verbracht hat).

Kühl rasten lassen (mind. 1 Stunde – man kann den Teig auch am Vortag vorbereiten).

Äpfel raspeln oder hobeln (nach Belieben). Teig auswalken (ev. gleich auf Butterpapier), Äpfel drauf geben, Zimt nach Belieben, Zucker ist nicht notwendig (bisher haben diesen Strudel alle Kinder auch ohne Zucker geliebt!). Strudel von 2 Seiten einschlagen. Auf Backblech (ev. Butterpapier drunter).

Ca. 40 Minuten bei 180 Grad backen.


Man muss den Teig nicht unbedingt einschlagen, dann wird es eben ein Blechkuchen.





Süßer Erdäpfelpudding mit Beerenspiegel

ein Rezept von unserer Versorgerin Barbara Resch


10 dag Butter, 10 dag Zucker, 5 Dotter, 50 dag mehlige Erdäpfel erkaltet und gepresst, 4 dag Semmelbrösel, 6 dag Nüsse gerieben, 5 Eiklar, Kristallzucker für die Form


Butter und Zucker schaumig rühren, nach und nach die Dotter, die erkalteten, gepressten Erdäpfeln, die Semmelbrösel und die Nüsse unterheben, zum Schluss mit dem Eischnee vermischen.

In eine ausgebutterte, mit Kristallzucker ausgestaubte Gugelhupfform füllen und etwa 30 bis 40 Minuten im bereits kochenden Wasserbad, bei 175 Grad im Rohr garen.


Beerenspiegel:

Beeren kurz aufkochen, eventuell passieren oder mixen, mit Zucker nach Geschmack verrühren, zum Abschmecken Vanillezucker und Rum (oder beliebiges Alkoholaroma) verwenden.





Spagettikürbis-Salat

noch ein Rezept von unserer Versorgerin Barbara Resch


1 Spagettikürbis (ca. ½ kg), 1 Becher Sauerrahm, etwas Zitronensaft oder Essig, Thymian, 2 Karotten, 1 Bund Radieschen, 1 Zwiebel, 5 dag Walnüsse, Salz, Pfeffer


Spagettikürbis mit einer Gabel einige Male anstechen und in Salzwasser ca. 40 Minuten (je nach Kürbisgröße) weich kochen. Spagettikürbis mit einem Messer halbieren, Kerne entfernen und mit einer Gabel das Fruchtfleisch von der Schale lösen und locker in eine Schüssel geben.

Sauerrahm, Zitronensaft und Thymian unter das noch warme Kürbisfleisch mischen.

Rohe Karotten und Radieschen blättrig schneiden und mit den Zwiebelringen, den gehackten Nüssen und den anderen Zutaten vermengen.

Zuletzt mit Salz und Pfeffer abschmecken und den Salat lauwarm servieren.


Auch andere Gemüsesorten können verwendet werden, nach Geschmack und Regionalität. Anstelle von Sauerrahm kann auch kaltgepresstes Öl nach Geschmack (Distelöl, Kürbiskernöl, …)verwendet werden.


Tipp: Schmeckt sehr gut mit Salbei und Parmesan oder Balsamicoessig und Olivenöl.





Kürbis-Chutney a la Mares

(gut zum Verwerten überschussiger Kürbisse oder Zucchini)


125 g Zwiebeln, 2 EL Öl, 500 g Kürbis (geschält gewogen), 500 g Äpfel oder Birnen, 1 Stück frischen Ingwer u/od 1 TL Ingwerpulver, 1 Zitrone, 2 Stangen Zimt, ½ - 1 TL Koriander, 100 g Zucker, 1 Prise Salz, 5 EL Essig


Die würfelig geschnittenen Zwiebeln goldgelb anrösten, das Kürbisfleisch würfeln, ebenso die geschälten, entkernten Äpfel. Den Ingwer in feine Scheiben schneiden. Von der ungespritzten, heiß abgeswaschenen Zitrone die Schale ohne weiße Haut abschälen. Kürbis, Äpfel, Ingwer, Zitronenschale, Zimt, Koriander, Zucker und Salz zu den Zwiebeln geben, zugedeckt garen lassen, zwischendurch umrühren. Zum Schluß Zitronenschale und Stangenzimt entfernen. Den Essig zufügen, gut verrühren. Die Beschaffenheit soll sämig sein und die Stücke sollen noch erkennbar sein. In kleine Gläser füllen und sofort verschließen.





Zucchinistrudel nach burgenländischer Art

Dieser Strudel eignet sich hervorragend dazu, ‚ausgewachsene' Zucchini zu verwerten.


0,25 kg Mehl (z.B. Weizenmehlspeismehl vom 3er Hof), ein EL Öl, ein Achterl warmes Wasser, eine sehr großer Zucchino oder ca. 4 kleine Zucchini, 2 EL Sauerrahm, 2 EL Gries; Pfeffer nach belieben.


Der Teig:

Am besten lässt sich der Strudelteig ausziehen, wenn man glattes Weissmehl verwendet. Man kann aber auch Vollkornmehl oder gar frisch gemahlenes Mehl verwenden. Insbesondere im letzteren Fall läßt sich der Teig schwerer ausziehen – da muss dann der Nudelwalker helfen.

Mehl mit Wasser, Öl und Salz so lange kneten bis der Teig seidig wird oder gar Blasen schlägt, ca. eine halbe Stunde rasten lassen.


Die Fülle:

Für den großen Zucchino: Kerne rausnehmen und den ganzen Zucchino raspeln. Oder eben 4 kleine Zucchini raspeln. Salz dazu geben (ca. 1 kleiner EL) und stehen lassen, mind. Eine halbe Stunden. Geraspelten Zucchini in ein Geschirrtuch geben und das Wasser auspressen bis er halbwegs trocken ist. Es ist dann nur mehr wenig vom Zucchino übrig! Ca. 2 EL Sauerrahm und 2 EL Gries dazu geben. Eventuell pfeffern – kommt auf die Kinder an!


Der Strudel:

Strudelteig ausziehen (am besten auf einem bemehlten Tuch). Die Fülle darauf verteilen – es soll nicht zu viel Fülle im Teig sein. Strudel einrollen und aufs befettete (Öl) Blech legen, ev. auch Strudel befettenn. Bei 180 Grad ca. 40 Minuten backen.





Dinkelaufstrich


10 dag Dinkel fein geschrotet, 1 Suppenwürze, 1 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 5 dag Butter, Majoran, Kräuter, Salz


200 g Wasser mit Suppenwürfel aufkochen. Getreide einstreuen und aufkochen lassen, etwas durchziehen lassen, auskühlen. Butter schaumig rühren, Gewürze und Getreidemischung dazu, abschmecken. (nach Seminarbäuerin Willim)





Einkornstangerl


300 g Einkornmehl, 300 g Dinkelmehl, 20 g Germ, knapp ¼ lt Wasser, 1 EL Zucker, Salz


Aus den angegebenen Zutaten einen Brotteig herstellen und gut kneten. Gehen lassen, zusammenschlagen, noch etwas Mehl beigeben, sodass ein fester Brotteig entsteht. Portionieren und Stangen formen. Mit Wasser bestreichen und bei 200 Grad ca. 10 Minuten backen. (nach Seminarbäuerin Willim)





Spinat- oder Mangoldauflauf


Spinat- oder Mangoldpüree aus ca. 800 g frischen Blättern, 4 Eier, 50 g geriebenen würzigen Hartkäse, 1 EL Butter etwas Pfeffer und Salz


Das abgekühlte Spinatpüree mit Eigelb mischen und steifgeschlagenes Eiweiß darunterheben. Mit Geürzen abschmecken, Butter und Käse unterrühren und in einer gefetteten Backform bei 170 Grad ca. 30 Minuten garen. (aus: Stehlow: das Hildegard von Bingen Kochbuch)





Kohlrabicremesuppe


2 große Kohlrabi, 1 großer Erdapfel, 1 EL Butter, 100 g Schlagobers, ½ Suppenwürfel, ev. Salz, Pfeffer, Petersilie, Koriandergrün


Kohlrabi und Erdapfel würfelig schneiden, in Butter anschwitzen, mit Wasser aufgiessen und weichkochen, würzen, mit Schlagobers pürrieren und mit gehackter Petersilie und Koriandergrün bestreut servieren.