Auf meinem Lebensweg habe ich in unterschiedlichen Bereichen (Sekretärin auf der Boku, Arbeiterin im Forsthaus Laaerberg, Ausbildung zur Gärtnerin im Ökokreis Waldviertel, Landschaftsgärtnerin, Arbeit im St. Anna Kinderspital, Buffetkraft auf der Hauptuni, Ausbildung zur Dipl. Behinderenpädagogin, Betreuerin bei Jugend am Werk in einer Senioren-Wohngemeinschaft, Stützkraft im Kindergarten ) gearbeitet und das wesentliche für mich, war darin die Beziehung zu den Menschen, miteinander zu reden, zu lachen und auch zu trauern.
Mit wenigen liebevollen Gesten in der Begegnung  ist es möglich, andere Menschen zu berühren – wahrzunehmen und sei es auch nur da zu sein oder ihnen zuzuhören.
Vor allem durch meine gärtnerische Ausbildung im Ökokreis wurde mir bewusst, welche Schätze es abgesehen von anderen Menschen gibt. Welche Schätze die Natur für uns bereithält und wie es gilt diese respektvoll anzunehmen.
Die Wichtigkeit der kleinen Strukturen, die noch halbwegs überschaubar sind zu sehen und zu leben, die Gemeinsamkeit darin zu spüren.
Dazu gehört auch die Ernährung – auf welche Weise “nähre ich mich”?
Für mich beinhaltet die Tätigkeit im Speiselokal viele Aspekte meines Lebenskonzeptes –  einfach, überschaubar und menschlich.
Die Beziehung zu meinen Kolleginnen zu den Menschen an sich, der direkte Verkauf von biologischen Lebensmitteln inklusive ihrer Herkunft, kleine bäuerliche Strukturen auf diese Weise zu unterstützen – ja einfach ein kleiner Mosaikstein eines Traumes – einer Vision zu sein!